Regionalsport Schwarzwald Benjamin Gallmann: "Ich werde das Handtuch nicht werfen"

FC Neustadt hinkt in der Verbandsliga weiterhin den eigenen Zielen hinterher

Fußball-Verbandsliga: (daz) Der FC Neustadt hatte sich für die Heimpartie gegen den FC Auggen viel vorgenommen, doch bereits nach einer Viertelstunde hatte der Glaube an einen Erfolg einen großen Dämpfer bekommen. Schon nach wenigen Sekunden stand es 0:1 und ab Minute 15 agierte Neustadt in Unterzahl. Innerhalb weniger Sekunden sah der Spieler Gibba zweimal gelb und einmal rot. „Das alles ist sehr deprimierend. Du bereitest die Mannschaft eine Woche intensiv vor, schaust dir den Gegner an und hast machbare Ansatzpunkte gefunden, wie wir ihn ärgern können. Und dann ist nach 15 Minuten schon alles vorbei“, ärgert sich Trainer Benjamin Gallmann.

15 Saisonspiele sind mittlerweile absolviert. Neustadt hat eines davon gewonnen, nur sieben Punkte eingesammelt und blieb in zehn Partien ohne Torerfolg. Die Bilanz eines Absteigers. Was macht da noch Hoffnung? „Unsere Leistung nach dem Platzverweis war in Ordnung. Aber mit zehn Spielern hatten wir keine Chance“, ergänzt Gallmann. Dennoch versucht der Trainer, Optimismus vorzuleben, was ihm zunehmend schwieriger fällt. „Wir spielen am kommenden Wochenende beim Schlusslicht Hofstetten. Es ist möglicherweise schon die letzte Ausfahrt, um überhaupt noch eine Chance zu haben. An Aufgeben denkt Gallmann indes nicht. „Ich werde nicht das Handtuch werfen und laufe nicht davon.“. Klar ist schon jetzt: Die bevorstehende Partie beim Schlusslicht ist eine Pflichtaufgabe. Hofstetten hat bisher nur einen Punkt geholt und diesen gegen Bad Dürrheim.

Personell wird sich in der Woche nicht viel verändern. Schon am Samstag verzichtete Gallmann auf Spielwechsel, da nur Akteure der zweiten Mannschaft oder angeschlagene Spieler auf der Bank saßen. „Ich wollte nicht auch noch unsere Reserve schwächen, die unmittelbar nach uns spielte. Ich hatte auch nicht das Gefühl, Spieler zu haben, die die Partie drehen.“

Der Trainer nimmt auch seine Spieler in die Pflicht. Sie müssten die Ärmel hochkrempeln. Gallmann: „Wir alle haben eine Verantwortung gegenüber dem Verein und dem Umfeld. Da sollten sich auch die Spieler einmal hinterfragen.“

Aktuell spricht nahezu nichts für einen Neustädter Klassenerhalt. Die Situation ist sogar prekärer als in der vergangenen Saison, als die Elf mit acht Niederlagen startete. Damals war ein Aufwärtstrend erkennbar, auf den gegenwärtig nichts hindeutet. Im besten Fall die Leistung nach dem 0:2-Rückstand. Der Trend geht jedoch in Richtung Landesliga-Rückkehr.

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