Regionalsport Schwarzwald 50. Schwarzwaldmarathon: Kanonenböller und eine Tonne Verpflegung

Rund um den Jubiläumslauf in Bräunlingen

Schwarzwaldmarathon: (daz) Beim 50. Schwarzwaldmarathon rund um Bräunlingen gab es fast nur strahlende Gesichter. Die Jubiläumsveranstaltung zog die erhofften 3000 Teilnehmer an und die Organisatoren gaben sich alle Mühe, um die Wünsche der Athleten zu erfüllen.

Startschuss: In den vergangenen Jahren gab OK-Chef Frank Kliche mit seiner Startpistole die Strecke frei. Diesmal wurde dafür die Stadtwehr Bräunlingen gewonnen, die mit einem Kanonenschuss die Marathon- und Halbmarathonläufer auf die Piste schickten. Kanonenböller gab es zudem auch beim Einlauf der einzelnen Klassensieger.

Titelverteidiger: Erstmals seit vielen Jahren traten in den vier Hauptläufen, Marathon der Frauen und Männer sowie Halbmarathon der Frauen und Männer, die Sieger des Jahres 2016 zur Titelverteidigung an. Dieses Ziel gelang allerdings „nur“ Katrin Köngeter und David Jansen auf der Halbmarathonstrecke. Mit Jens Ziganke trug sich ein ganz neuer Sieger im Marathon ein. Stefanie Doll bei den Frauen feierte ihren dritten Erfolg.

Joey Kelly: Sehr gut angenommen wurde am Samstag der Vortrag von Extremsportler Joey Kelly aus der bekannten Kelly-Familie. „Die Veranstaltung war ausverkauft. Wir haben alles richtig gemacht“, freute sich OK-Chef Frank Kliche. Kelly stellte seinen Vortrag unter das Motto „No limits“ und referierte, sehr zur Freunde des Organisationskomitees, in der grünen Jacke der LSG Schwarzwaldmarathon. „Joey bewies Verbundenheit mit unserem Verein und wird versuchen, wieder mal zu uns zu kommen“, freute sich Kliche. Kelly hatte sich zuvor in das Goldene Buch der Stadt Bräunlingen eingetragen.

Staffeln: Immer stärker boomt beim Schwarzwaldmarathon der vor wenigen Jahren eingeführte Staffel-Marathon. Im Vorfeld hatten sich 34 Staffeln angemeldet, am Sonntag waren es sogar 36. Ein Rekord. Kliche bezeichnet die Zahl als „sensationell“.

Helfer: Ohne die zahlreichen Helfer im Start-Ziel-Bereich, an der Strecke und rund um den Lauf wäre der Schwarzwald-Marathon undenkbar. Am Wochenende waren über 600 Helfer im Einsatz, darunter viele Kinder, die an den Verpflegungsstellen den Läufern Getränke reichten.

Ausstellung: 50 Jahre Schwarzwald-Marathon sind eine lange Zeit. Viele Details aus dem halben Jahrhundert wurden gesammelt und am Wochenende in der Stadthalle ausgestellt. Neben Zeitdokumenten gab es auch Exponate wie Laufkleidungen und Laufschuhe zu sehen, mit denen die ersten Starter 1967 auf die Strecke gingen. Die Ausstellung kam gut an, wenngleich Kliche feststellt: „Aus gesundheitlicher Sicht lässt sich mit unserem heutigen Wissen nicht mehr verantworten, mit welchen Schuhen damals gelaufen wurde.“ Einige Besucher schmunzelten über die Exponate der vergangenen 50 Jahre.

Promis: Unter die zahlreichen Läufer beim Halbmarathon mischten sich einige lokale Promis aus Sport, Politik, Wirtschaft und Industrie. Zu ihnen zählten Landrat Sven Hinterseh und der CDU-Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei. Beide hatten offenbar hart trainiert, um die 21,0975 Kliometer zu meistern.

Senior: Ein Läufer aus Freiburg war am Sonntag auf der Halbmarathon-Strecke der Senior unter allen Athleten. Mit 77 Jahren stellte sich der Breisgauer der Herausforderung und bestand sie.

Maskottchen: Der Schwarzwald-Marathon hat jetzt auch sein eigenes Maskottchen. Es heißt Lenny und ist ein Löwe. Lenny soll fortan immer bei den Läufen vor Ort und möglicherweise auch bei Werbemaßnahmen des OK vor Ort sein. Lenny durfte am Sonntag den Bambinilauf starten.

Medaillen: Erst- und einmalig gab es am Sonntag Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die drei Erstplatzierten. Die Plaketten wurden eigens für das Jubiläum angefertigt. Wie in den Vor- und Folgejahren werden alle weiteren Läufer mit einer Teilnahmemedaille ausgezeichnet. Die Sonderedition galt nur für die 50. Auflage.

Walking: Das Nordic Walking über zehn Kilometer hat seinen Höhepunkt offenbar überschritten. Die Teilnehmerzahlen stagnieren. Am Samstag gingen rund 70 Walker auf die Strecke. Da das Nordic Walking parallel zu den Läufen über zehn Kilometer stattfindet, wird es zunächst auch weiterhin im Programm bleiben.

Verpflegung: Richtiges Essen und Trinken sind für alle Athleten während des Laufes wichtig. Während OK-Chef Frank Kliche die Menge der ausgegebenen Getränke nicht in Litern angeben konnte, nannte er eine beeindruckende Zahl an Essen, in erster Linie an Bananen. „Wir haben eine Tonne gekauft und an der Strecke platziert.“

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