Regiosport Hochrhein Schiedsrichter Luigi Satriano aus Zell leitet erstmals das SBFV-Pokalfinale

Der 30-jährige Unparteiische pfeift die Partie in Lahr zwischen dem SV Linx und dem FC Villingen. Für den Oberliga-Spielleiter aus Zell im Wiesental ist es der vorläufige Höhepunkt seiner Karriere als Schiedsrichter. Ramon Leisinger und Simon Wolf stehen an der Linie. Fußballverband stellt Interview zur Verfügung

Oberliga-Spitzenschiedsrichter Luigi Satriano aus Zell im Wiesental wird zusammen mit den Assistenten Simon Wolf (Rheinfelden/SV Herten) und Ramon Leisinger (Olten/SV Albbruck) am Pfingstmontag in Lahr das Endspiel um den SBFV-Rothauspokal zwischen dem SV Linx und dem FC Villingen leiten. Als 4. Offizieller fungiert Jakob Paßlick (Offenburg/SV Gengenbach). Das Spiel wird im Rahmen des "Tag der Amateure", ab 14.30 Uhr, live im SWR übertragen. Der Südbadische Fußballverband stellt in einer Pressemitteilung ein Interview mit Satriano zur Verfügung.

Luigi, sind Sie schon nervös?

Nervös nicht unbedingt. Natürlich ist man bei solchen Spitzenspielen, welche dann noch live im Fernsehen übertragen werden, etwas angespannt – aber das gehört dazu.

Ist es Ihr erstes Live-Spiel?

Als Schiedsrichter ist es mein erstes Live-Spiel. In der Vergangenheit hatte ich bereits drei Regionalliga-Spiele bei denen ich als Assistent tätig war. Diese Spiele wurden auf Sport1 übertragen.

Fiebert Ihre Familie vor dem TV-Gerät mit?

Mitfiebern werden sie nicht wirklich. Sie werden den Fernseher aber sicher einschalten, um sich bei der Pokalkonferenz Teile der Begegnung anzuschauen.

Wie bereiten Sie sich auf das Finale vor?

Im Prinzip werde ich das Ganze so wie bei jedem Spiel angehen. Ich versuche auszuschlafen, damit ich körperlich und mental fit an meine bevorstehende Aufgabe heran gehen kann.

Wie läuft für Sie so ein Finale ab?

Der Ablauf wird analog meinen gewohnten überbezirklichen Einsätzen erfolgen. Es beginnt mit einer Kontaktaufnahme mit meinen Assistenten und zu diesem Spiel mit dem 4. Offiziellen, um die Ausrüstung und den Zeitplan der Anreise zu besprechen. Wichtig ist vor allem eine pünktliche Anreise zum Spielort. Wir werden etwa 90 Minuten vor Spielbeginn dort sein, um den Platz zu begehen und eine intensive Teambesprechung durchzuführen. Das Besondere bei einem Pokalfinale ist der Match-Countdown. Hier ist ein minutengenauer zeitlicher Rahmenplan vorgegeben, den es zu einhalten gilt.

Was wünschen Sie sich fürs Finale?

Ich wünsche mir Sonnenschein, viele Zuschauer vor Ort und vor dem Fernseher, sowie eine faire und spannende Partie. Im Mittelpunkt der Begegnung stehe nicht ich, sondern die Mannschaften. Ich wünsche mir allerdings, das mein Team und ich ein glückliches Händchen haben und die richtigen Entscheidungen treffen werden.

Fragen: Thorsten Kratzner (SBFV)

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