Fußball-Kreisliga A-Ost Lucas Jehle beschert SV Albbruck ersten Saisonsieg

Fußball-Kreisliga A-Ost: Zweifacher Torschütze beim 2:0-Sieg gegen den SV Rheintal. Trainer Markus Jehle hofft jetzt auf eine Trendwende.

Fußball-Kreisliga A-Ost: – Jubel beim SV Albbruck. Endlich ist es geschafft. Man spürte die Riesenerleichterung nach dem Schlusspfiff. Albbrucks Trainer Markus Jehle durfte mit seinen Kickern beim 2:0 gegen den SV Rheintal den ersten Saisonsieg feiern – völlig verdient. Die Albbrucker überzeugten mit hohem Einsatz, Leidenschaft und einem starkem Willen. Und sie hielten, anders als in den bisherigen Partien, bis zum Ende durch.

Von SVA-Trainer Markus Jehle fiel nach zuvor acht sieglosen Spielen eine große Last ab: "Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Einer ist für den anderen marschiert." Schritt für Schritt nähert sich seine Elf der Form, wie er sich das vorstellt. Allerdings gibt es in der momentanen Lage keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Das Credo: "Erst einmal hinten raus kommen." Spielerisch war die Partie kein Leckerbissen. Sie war auf Seiten der Albbrucker von Kampf geprägt. Jehle stellte sein Team defensiv ein.

Dies löste seine Elf souverän. Sie hielt sich strikt an den Plan. Das Blitztor von Lucas Jehle (2.) nach einer Vögele-Ecke spielte den Albbruckern natürlich in die Karten. Gegen den teils pomadig auftretenden SV Rheintal hatten sie es oft leicht. Sie warteten geduldig auf die Fehler des Gegners. Dann ging's mit einfachen Mitteln, mit langen Bällen nach vorn. Chancen spielte sich Jehles Team zwar wenige heraus, aber sie beschäftigte die Rheintaler. Schließlich erlöste Lucas Jehle (85.) den Albbrucker Anhang mit dem 2:0. Er profitierte von einem Ausrutscher des eingewechselten Philipp Stark. Trainer Jehle: "Ich hoffe, das war die Trendwende."

Katerstimmung herrschte beim SV Rheintal. Trainer Uwe Weißenberger schaute grimmig und brachte es schnell auf den Punkt: "Es war eine schlechte Leistung. Ganz einfach." Er vermisste bei seiner Elf das Engagement, den läuferischen Einsatz. Weißenberger: "Wir kamen nach dem schnellen Gegentor nicht ins Spiel. In der zweiten Hälfte hatten wir mehr Spielanteile und machten mehr Druck. Aber wir haben nur zwei Mal gefährlich aufs Tor geschossen. Das ist zu wenig."

Zu wenig für ein echtes Spitzenteam. Zu wenig, um den FC RW Weilheim und VfB Waldshut zu ärgern. "So einen Gegner muss man müde spielen können", erklärte Weißenberger. Er wollte mit seiner Elf mit einem Sieg ins Spitzenspiel gegen den FC RW Weilheim gehen. Dieser Plan ging schief.


Interview mit Tobias Hoffmann (SV Albbruck):


Interview mit Niklas Frank (SV Rheintal):

 

Interview:

"Der Sieg ist wichtig für uns alle"

Zum zweiten Mal in Folge hielt Lukas Gantert beim 2:0 seines SV Albbruck gegen den SV Rheintal sein Tor sauber. Der Student spielt seine dritte Saison bei den Aktiven.

Lukas, endlich der erste Sieg, muss man aus Ihrer Sicht sagen. Wie fühlen Sie sich?

Sehr gut. Vor allem haben wir wieder kein Gegentor kassiert. Der Sieg ist wichtig für uns alle. Das gibt Selbstvertrauen.

Wie haben Sie das Spiel erlebt?

Für mich war es eher ruhig heute. Unsere Abwehr stand sehr gut. Wir haben gut miteinander kommuniziert. Es gab zwei, drei gefährliche Situationen. Sonst haben wir es souverän gelöst, finde ich.

War der Sieg der Dosenöffner, wie man so schön sagt?

Ich hoffe es mal. Der Sieg sollte Schwung geben, mehr Vertrauen in unsere Fähigkeiten.

Was war los bisher? Warum seid Ihr so schlecht gestartet?

Das ist eine schwere Frage. Wir haben neue Spieler bekommen. Die Verletzten kamen zurück und mussten erst wieder reinfinden. Die Vorbereitung ist schon nicht so richtig gelaufen. Alles steigert sich von Spiel zu Spiel. Es war wie eine Spirale. Mir ist es eigentlich unerklärlich. Wir haben das Potenzial, viele technisch gute Spieler, und wir trainieren gut.

Und jetzt geht es nach oben?

Erst müssen wir mal da hinten raus kommen. Wir haben heute nur drei Punkte geholt. Man muss die Kirche im Dorf lassen.

Fragen: Michael Neubert

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