Jonas Schäuble hat den Überblick

SÜDKURIER-Interview von Niklas Steinert mit dem 1,98 Meter großen Verteidiger des EHC Herrischried vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag, 17.30 Uhr, in Langenthal beim EHC Herzogenbuchsee

Vor dem letzten Spiel – am Sonntag, 17.30 Uhr, beim EHC Herzogenbuchsee in Langenthal – hat sich unser Mitarbeiter Niklas Steinert mit Jonas Schäuble getroffen. Das Eigengewächs des EHC Herrischried hat dank seiner Körpergröße von 1,98 Meter im Team den Spitznamen "Tower" erhalten. Erst mit 13 Jahren begann der Hotzenwälder mit Eishockey, doch etablierte er sich relativ schnell zur festen Größe. Seit vergangener Saison ist er zudem Assistent von Kapitän Klaus Bächle und zeichnet sich als sicherer Rückhalt in der Verteidigung der White Stags aus.

Jonas, wie sehr hilft Ihnen als Verteidiger beim EHC Herrischried Ihre Körpergröße von knapp zwei Metern beim Eishockey?

Sie hilft mir, eine sehr gute Übersicht zu bewahren und im Duell eins gegen eins schwer überwindbar zu sein. Trotzdem muss ich weiter an meinem Körperspiel arbeiten und ruhiger im Spiel werden.

Welchen Stellenwert hat Eishockey für Sie?

Eishockey ist für mich ein sehr großer Teil meines Lebens. Es ist viel mehr als nur mein Hobby, es ist meine Leidenschaft. Ohne Eishockey wüsste ich nicht, was ich mit meiner Zeit anstellen sollte. Hinzu kommt, dass wir in der Mannschaft alle gute Freunde geworden sind und wir gemeinsam den schnellsten Mannschaftssport der Welt ausüben.

Am Sonntagabend spielen die White-Stags in Langenthal das letzte Saisonspiel beim EHC Herzogenbuchsee. Was fällt Ihnen auf Anhieb zum Gegner ein?

Auf das Spiel gegen die Ice Kings freue ich mich schon sehr. Der EHC Herzogenbuchsee ist auf jeden Fall eine sehr sympathische Mannschaft. Trotzdem müssen drei Punkte her, damit wir den vierten Tabellenplatz noch erreichen. Da spielt während des Spiels die Sympathie keine Rolle mehr.

Tomas Zourek fehlt wegen seiner Bänderverletzung. Wie schmerzhaft finden Sie diesen Ausfall?

Zouri ist der Spieler mit der größten Leidenschaft im Team. Es ist für mich immer wieder beeindruckend, wie er spielt und die Mannschaft motiviert. Natürlich wird er uns sehr fehlen. Ein Spieler seiner Klasse ist kaum zu ersetzen.

Sie sind gemeinsam mit Adrian Strahm die zwei Assistenten von Kapitän Klaus Bächle. Wie sehr trifft es Sie, dass Strahm überlegt, aufzuhören?

Adi ist ein sehr guter Spieler und Trainer. Die Tatsache, dass er mit den Gedanken spielt, aufzuhören finde ich persönlich sehr schade. Natürlich verstehe ich es, denn er ist ja nicht mehr der Jüngste (lacht). Trotzdem würde ich mich sehr freuen, wenn er uns als Trainer erhalten bleibt. Er hat wieder neuen Schwung in die Mannschaft gebracht.

Jonas Schäuble ist 21 Jahre alt. Derzeit in Ausbildung zum Mechatroniker im zweiten Lehrjahr. Er trägt bei den White-Stags seit der Jugend die Nummer 34 und hat diese Saison bislang drei Tore erzielt. (nis)

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