Fußball-Landesliga FSV Rheinfelden: Quintero kehrt ins Tor zurück

Fußball-Landesliga: Rheinfelder sind heiß auf das Derby gegen den SV Weil am Samstag um 18 Uhr auf heimischer Richterwiese. FC Tiengen 08 steht am Sonntag beim SV RW Ballrechten-Dottingen unter Druck

Fußball-Landesliga: (gew) Das brutale 0:5 beim FV Herbolzheim spukt sicher noch in den Köpfen der Spieler des FSV Rheinfelden (11.) herum. "Das war heftig, nach 17 Minuten schon mit 0:3 zurück zu liegen", gibt Trainer Marc Jilg, der in Herbolzheim wegen der personellen Notlage sogar über die volle Zeit spielen musste, unumwunden zu. "Jetzt müssen wir das abhaken", spricht er sich und seinen Männern Mut für das Derby am Samstag um 18 Uhr auf heimischer Richterwiese gegen den SV Weil (13.) zu.

Die personellen Voraussetzungen könnten – im Gegensatz zu der Partie von vor einer Woche – kaum besser sein. Nur der Einsatz von Sturmspitze Jeremy Stangl, der zuletzt wegen einer Rippenverletzung ausgewechselt werden musste, ist noch fraglich. Alle anderen Verletzten, Urlauber oder Rot-Sünder sind wieder dabei. Cam, Schreiner und Cibukciu sind nicht mehr gesperrt und stehen ebenso wieder im Aufgebot wie Torwart Dany Quintero, der aus der Flitterwoche zurück ist. Jens Murawski, dessen Fleischwunde am Knie genäht werden musste, trainiert wieder und ist wahrscheinlich einsatzbereit. Dasselbe gilt für die zuletzt kranken Alex Contorno und Lucas Eschbach. "Der Trainingsbesuch diese Woche war sehr gut. Alle freuen sich auf das Derby. Ziel ist ein Sieg", sagt Jilg. Der SV Weil erwischte einen miserablen Saisonstart, ist aber mittlerweile in die Spur gekommen. Mit einem Sieg könnten die Weiler die Abstiegsplätze verlassen und an den Rheinfeldern vorbei ziehen.

Der FC Tiengen 08 (14.) rutschte nach dem 1:3 vor einer Woche gegen Spitzenreiter FC Waldkirch auf einen Abstiegsplatz ab. Trainer Georg Isele weiß, dass seine Mannschaft am Sonntag in der Partie beim SV RW Ballrechten-Dottingen (8.) schon unter Druck steht. "Das Spiel am Sonntag und das in einer Woche gegen den FC Freiburg-St. Georgen sind richtungsweisend. Wir müssen punkten, um wieder ins Mittelfeld zu kommen", weiß der Trainer und muss zugeben, dass sein Team erst einmal mit der neuen Situation zurecht kommen muss: "Wir stehen hinten und haben den Druck. In der vergangenen Saison war das in der Bezirksliga noch total anders." Jetzt gelte, effektiver und auch abgezockter zu agieren. Nicht nur schön spielen also, sondern ergebnisorientiert. Dazu gelte es, so Isele, "alle Kräfte zu bündeln". Am Sonntag erwartet Isele ein kampfebetontes Spiel. Diesen Kampf müsse man annehmen.

Fehlen wird beim FC Tiengen 08 nach seiner Roten Karte zuletzt Torwart Martin Hackenberger. Für ihn rückt Sebastian Hug in den Kasten. Tim Rüdiger ist privat verhindert. Dafür hofft Isele auf den Einsatz des lange verletzten Erdal Kizilay. Isele: "Er hat diese Woche trainiert. Erdal wäre ein wichtiger Mann für uns."

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