Fußball-Bezirksliga Drei Neue für den VfR Bad Bellingen

Fußball-Bezirksliga: Aufsteiger lotst drei Spieler vom Verbandsligisten FC Auggen weg. Yannik Domagala kehrt zum Heimatverein zurück

Fußball-Bezirksliga: – Der VfR Bad Bellingen verstärkt sich zur neuen Saison mit drei Akteuren vom Verbandsligisten FC Auggen. Trainer Werner Gottschling freut sich, dass Allrounder Yannik Domagala (27) zu seinem Heimatverein zurückkehrt sowie die beiden Ex-Weiler Christian Ophoven (26) im Mittelfeld und Sven Rodehau (32) im Tor seine Elf verstärken.

Der Neuling aus dem Rebland, der es geschafft hat, seinen 20-jährigen Torjäger Tim Siegin (bislang 21 Treffer) allen Verlockungen zum Trotz über die Saison hinaus zu binden, macht eine klare Ansage: "Wir möchten unsere junge Mannschaft im zweiten Bezirksliga-Jahr weiter entwickeln. Spieler mit dieser Qualität können diese Talente weiter voran bringen", ist Trainer Werner Gottschling überzeugt: "Wir gehen den nächsten Schritt." Der könnte die Elf über kurz oder lang eine Etage nach oben bringen: "Wir sind nicht so vermessen und geben für 2018 den Titel als Ziel aus. Aber natürlich schaue ich in die nächste Liga."

Yannik Domagala verließ den VfR Bad Bellingen einst mit dem Ziel VfR Hausen, um dann vor über sechs Jahren beim FC Auggen zu landen. Dort war er ein Stützpfeiler des Aufschwungs, der den einstigen Kreisligisten in die Verbandsliga katapultierte: "Yannik ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler mit einem riesigen Erfahrungspotenzial", so Gottschling, der betont, dass er zu allen drei Neuzugängen schon seit längerer Zeit gute Kontakte pflegt.

Aus der bekannten Schule von Christian Streich beim SC Freiburg stammt Mittelfeldmann Christian Ophoven. Der Routinier spielte bis 2015 beim SV Weil und wechselte dann für zwei Jahre nach Auggen. Gemeinsam mit Ophoven wechselte Torhüter Sven Rodehau vor zwei Jahren von Weil nach Auggen. Nach vier Einsätzen im Verbandsliga-Team legte Rodehau in der auslaufenden Saison eine Pause ein.

Vier Spiele vor Saisonende dürfte der VfR Bad Bellingen den Ligaverbleib gesichert haben, auch wenn es rechnerisch noch möglich ist, auf einem der Abstiegsplätze zu landen. Werner Gottschling richtet allerdings seinen Blick nach vorn: "Wenn ich sehe, wie viele Punkte wir gerade in der Vorrunde trotz ansprechender Leistungen nicht geholt haben, könnten wir um einiges weiter vorn in der Tabelle stehen", sieht er die wahre Leistungsstärke mit dem derzeitigen achten Platz nicht optimal widergespiegelt: "Wir haben gegen vordere Mannschaft ganz ordentlich gepunktet." Dass es nun zum Saisonende, trotz Punktezuwachs etwas harze, sei der langen Saison mit der relativ kurzen Vorbereitung geschuldet: "Die Spieler stecken ein wenig im Loch", so Gottschling.

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