Eishockey Adrian Strahm erwartet noch mehr Leidenschaft beim EHC Herrischried

Interview des Trainers der "White Stags" vor der neuen Saison zu den Aussichten und Zielen in der Dritten Schweizer Liga mit SÜDKURIER-Mitarbeiter Niklas Steinert

Eishockey: – Groß war die Erleichterung bei den Verantwortlichen des EHC Herrischried, als Adrian Strahm im Sommer bei den White Stags seine Zusage gab, auch eine dritte Saison in der Dritten Schweizer Liga als Trainer anzuhängen. Unser Mitarbeiter Niklas Steinert traf den 40-jährigen Schweizer vor Beginn der neuen Saison, die mit einem Auswärtspiel am Samstag, 21, Oktober, beim EHC Rheinfelden/CH beginnt.

Adrian, was muss diese Saison besser laufen?

Wir müssen auf jeden Fall konstanter werden und an unser System glauben, weniger Strafen nehmen und auch die Defensive verbessern.

Haben Sie schon ein konkretes Saisonziel?

Ziele haben wir noch nicht besprochen. Das schauen wir uns nach der Vorbereitung genauer an. Was wir aber sicher wollen, ist wieder einen Schritt nach vorn zu machen und unseren fantastischen Fans zeigen, dass es sich lohnt, unsere Spiele anzuschauen.

Sie sprechen das Thema Fans an. Was bedeuten Ihnen die Fans für Sie als Trainer?

Die Fans sind für uns eine super Unterstützung und es macht jeden von uns stolz vor so tollen Fans spielen zu dürfen.

Was muss in der Verteidigung besser werden, um noch weniger Gegentore zu kassieren?

Wir müssen kompakter stehen und wenn jeder seine Position hält und seinen Job sauber macht, wird es sicher schwierig für den Gegner.

Adrian, was meinen Sie, welcher Spieler hat in der vergangenen Spielzeit den größten Fortschritt gezeigt?

Ich denke, dass das Ricky Schneider ist. Als Center und Kämpfer ist er nun praktisch unersetzbar.

Wie sehr freuen Sie sich auf die Derbys gegen den EHC Rheinfelden, bei dem Sie selbst aktiv waren?

Ich freue mich auf jedes Spiel gleich. Speziell ist es eigentlich nur beim Auswärtsspiel, denn die Eisbahn in Rheinfelden kenne ich seit meiner Kindheit.

Wird man Sie in dieser Saison eher als Headcoach an der Bande sehen oder doch wieder als Spielertrainer?

Das steht noch offen. Ich werde in der Vorbereitung schauen was besser für das Team ist und ob ich überhaupt noch mithalten kann. Dann kommt es noch drauf an, wie groß unsere Verletztenliste ist. Aber wenn ich an unsere Heimspiele denke, fällt es mir doch recht schwer, nicht mehr zu spielen.

Wie macht Ihnen das Alter zu schaffen? Müssen Sie härter trainieren um gleich fit zu bleiben?

Schwer zu sagen. Ich fühle mich ja noch jung. Nein, Spaß bei Seite. In diesem Sommer habe ich schon etwas mehr an der Kondition gearbeitet. Wenn man nie aufhört zu trainieren, fällt es einem im Winter leichter. Aber kleinere Verletzungen kommen mittlerweile schon öfter vor.

Welche Schlagzeile würden Sie gern am Ende der Saison in der Zeitung lesen?

Dass wir in dieser Saison einen Zuschauer-Rekord aufgestellt haben.

Und nun zum Schluss: Was erwarten Sie diese Saison von der Mannschaft und von den Fans?

Von der Mannschaft erwarte ich noch etwas mehr Leidenschaft und von den Fans, dass sie diese Leidenschaft spüren und uns dadurch noch lauter unterstützen.

Fragen: Niklas Steinert

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