Volleyball Zehntes Spiel, zehnter Sieg für VfB Friedrichshafen

Der VfB Friedrichshafen gewinnt sein erstes Heimspiel im Jahr 2018 mit 3:0 (25:22, 25:14, 28:26) gegen den SVG Lüneburg.

Volleyball, Bundesliga

VfB Friedrichshafen - SVG Lüneburg, 3:0

Vor 1443 Zuschauern machte der VfB Friedrichshafen den zehnten Sieg in der Liga perfekt und bleibt ungeschlagen mit 30 Punkten Tabellenführer. Erst im dritten Satz entwickelte sich das erwartet spannende Spiel, das die Häfler am Ende nach Hause brachten. Als beste Spieler wurden bei Lüneburg Ryan Sclater und beim VfB der Ex-Lüneburger Scott Kevorken ausgezeichnet.

Friedrichshafen ging durch ein Takvam-Ass zum ersten Mal in Führung, Kevorken war im Block da und schon war der Vorsprung deutlich (3:2, 8:4). Auch wenn Boladz beim Stande von 10:6 und 10:7 den Ball nicht ins gegnerische Feld bekam, vertraute ihm Zuspieler Kocian ein drittes Mal und der Pole bedankte sich mit einem Ball auf die Seitenauslinie zum 11:7. Auch der Ex-Lüneburger Scott Kevorken punktete nach Belieben. Erst blockte er, dann schlug er das Ass; der VfB hatte beim 16:9 schon sieben Zähler Vorsprung. Beim 18:10 kam Thilo Späth-Westerholt für Takvam und leitete mit einem Angriffsball aus dem Hinterfeld den bislang schönsten Ballwechsel des Spiels ein, den Sossenheimer mit einem Block vollendete (19:11). Lüneburg arbeitete sich dann auf 24:21 heran und Friedrichshafen zitterte. Ein Aufschlagfehler von Ryan Sclater besorgte dann aber den 25. Punkt für den VfB (25:22).

Nach schwachem Beginn hatte Lüneburg jetzt mehr Zugriff aufs Spiel und suchte sich Andreas Takvam als Ziel für Aufschlag und Abwehr aus. Bis zum 4:3 für den VfB funktionierte dieser Plan, dann blockte erst Collin und schließlich pflückte Sossenheimer im Einerblock den Kanadier Sclater. Wieder führte Friedrichshafen mit 8:4 und schließlich mit 16:9. Lüneburgs Trainer Stefan Hübner gab Zuspieler Adam Kocian eine Pause, doch sein Bruder Tomas auf Häfler Seite marschierte weiter. Takvam schlug das Ass (18:9), Sossenheimer blockte seinen Lieblingsgegner Sclater (19:9) und Steuerwald kratzte sehenswert einen Lüneburger Angriff aus der Ecke. Es lief, und dieses Mal auch bis zum Satzende, das Sclater mit einem Angriff hinter die Häfler Grundlinie besiegelte (25:14).

Im dritten Durchgang kam der VfB etwas ins Stocken, machte Fehler in Angriff und Annahme und lag plötzlich zurück (8:10). In der Folge wogte das Spiel hin und her. Baxpöhler servierte zum Lüneburger Satzgewinn. Sossenheimer wehrte ab, Sossenheimer besorgte den Matchball – doch Lüneburg verteidigte (26:26). Die Halle tobte, denn jeder Ballwechsel ging mehrmals hin und her. Beim 27:26 war dann allerdings Schluss. Matthias Pompe setzte seinen Angriff hinter die Linie (28:26).

"Wir schaffen es einfach immer wieder, dem Gegner Probleme aufzuzwingen“, sagte VfB-Trainer Vital Heynen nach dem Spiel. „Dass wir einen Satz lang Probleme gegen eine Mannschaft wie Lüneburg haben und am Ende Glück brauchen, ist okay. Eine fleißige Mannschaft hat auch einmal Glück verdient.“ (gek)

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