Handball Wochen der Wahrheit für TuS Steißlingen

Der Oberliga-Aufsteiger empfängt den TSB Schwäbisch Gmünd am Samstag.

Handball, Oberliga: TuS Steißlingen – TSB Schwäbisch Gmünd (Samstag, 20 Uhr, Mindlestalhalle). – Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg steht der Oberliga-Aufsteiger TuS Steißlingen vor den Wochen der Wahrheit, nach denen man sehen wird, wo das junge Team steht. Zum Auftakt trifft der TuS in der heimischen Mindlestalhalle auf den TSB Schwäbisch Gmünd, der in der vergangenen Saison Rang vier belegte.

Nach nur einem Punkt aus den letzten beiden Heimspielen wollen die Steißlinger gegen Schwäbisch Gmünd unbedingt gewinnen. Obwohl die Gäste mit 4:8 Punkten knapp hinter dem TuS (5:7) liegen, wird dies alles andere als ein leichtes Unterfangen. Die Hegauer brauchen eine klasse Leistung, um gegen die Schwaben bestehen zu können. Nachdem die Remstäler die beiden vergangenen Spielzeiten jeweils auf Platz vier abschlossen, starteten sie relativ verhalten in die Saison und stehen derzeit nur auf Platz zwölf. Michael Hieber hat dabei in seiner 15. Saison als Cheftrainer des Turn- und Sportbundes vor allem mit der Verletzung von Spielmacher Aaron Fröhlich und dem Weggang von Max Häfner zum Bundesligisten TVB Stuttgart zu kämpfen. Doch der TuS Steißlingen sollte sich trotz des holprigen Starts der Gmünder nicht zu sicher fühlen, zeigte sich der TSB zuletzt doch stark verbessert und gewann gegen den TVS Baden-Baden mit 29:27. Dementsprechend mit breiter Brust wird Schwäbisch Gmünd die Reise an den Bodensee antreten.

So dürfen sich die Steißlinger Zuschauer auf ein ähnlich spannendes Spiel freuen wie zuletzt gegen Sandweier. Nach argen Verletzungssorgen in den vergangenen Wochen kommt es TuS-Trainer Jonathan Stich daher sehr gelegen, dass sich Maurice Wildöer im Laufe der Woche wieder fit meldete und nach drei Spielen Pause wieder zurück ist. Auch bei William Gaus und Marvin Storz stehen die Chancen auf einen Einsatz nicht schlecht. Um den starken Defensivverbund der Gmünder zu knacken, werden auf jeden Fall ein starkes Tempospiel und viel Durchschlagskraft im Rückraum nötig sein. Zudem muss der TuS Steißlingen an die Abwehrleistungen aus den letzten Spielen anknüpfen und weiterhin um jeden Meter auf dem Feld kämpfen, ansonsten wird es gegen den TSB Schwäbisch Gmünd nur sehr schwer etwas zu holen geben.

„Die nächsten drei Spiele gegen Mannschaften aus dem breiten Mittelfeld der Liga sind richtungsweisend für den Fortgang der Saison. Es wäre psychologisch wichtig, mindestens zwei davon zu gewinnen um nicht schon früh in hintere Tabellenregionen abzurutschen“, sagt der Steißlinger Trainer Jonathan Stich. „Können wir unser Leistungsvermögen voll abrufen, so rechne ich mit guten Siegchancen gegen Schwäbisch Gmünd“, fährt der Trainer des Aufsteigers vor den Wochen der Wahrheit fort. (mw)

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