Reiten Viele Favoriten beim Reitturnier in Sauldorf-Boll

Beim Springturnier in der Halle warten 20 Prüfungen auf die über 500 Reiter. Am Sonntag finden dann die Höhepunkte des großen Turniers statt

Reiten: Seit gestern wird in Sauldorf-Boll wieder geritten. Ein kleiner Aufgalopp für die größeren Prüfungen, die noch bis Sonntag folgen werden. Ausschließlich die Springreiter sind in Boll gefordert, und dies ist wörtlich zu nehmen. Mit 20 Prüfungen ist dieses Turnier voll ausgelastet. Dreimal gibt es Prüfungen in der höchsten Klasse S, siebenmal wird auf M-Niveau geritten. Der Rest verteilt sich auf verschiedene Prüfungen im A- und L-Bereich.

Das Turnier bietet eine gute Mischung für die Teilnehmer. Es kommen Juniorenreiter und Junge Reiter ebenso zum Zuge wie die etablierten, sogar für die Ponyreiter gibt es eigene Prüfungen. Nicht verwunderlich ist deshalb, dass über 500 Reiter an den Start gehen werden. Für viele von Vorteil ist, dass das Turnier noch in die Osterferien fällt. Zugesagt haben einige der besten Reiter aus Baden-Württemberg, sowohl bei den Senioren als auch bei den Nachwuchsreitern; zahlreiche Landesmeister werden an den Start gehen. Besonders interessant wird sein, wie die Youngsters der Region sich präsentieren werden, sei es Alina Knack, die für den gastgebenden Verein an den Start geht, oder die Geschwister Sophie und Max Riedlinger vom RV Bohlingen, die bei den Junioren und anderen Prüfungen an den Start gehen werden.

Besonders interessant wird der Sonntag werden. Dies soll den Wert der anderen Turniertage nicht schmälern, doch hier fallen die großen Entscheidungen. Um 11.30 Uhr gehen die Junioren in eine S-Prüfung mit Stechen, es folgt eine Ponyprüfung der Klasse M mit Stechen, bevor es um 15 Uhr zur finalen Prüfung, wiederum eine S-Prüfung mit Stechen, kommt. An die 15 Reiter gelten hier als Favoriten auf den Sieg. Zunächst einmal der Hausherr persönlich, Adrian Schmid, der bei seinen Heimturnieren immer überzeugen konnte. Aber auch Rossen Raytchev und Linda Marschall sind es gewohnt, Siege zu erreiten. Nicht zu vergessen die Jungen wie Niklas Krieg oder Celina Heim, die ebenso für einen Sieg gut sind. Die Liste ließe sich beliebig erweitern, da viele namhafte und erfolgreiche Reiter im Starterfeld sind.

Hans Dusler fungiert als Parcourschef und hat die nicht leichte Aufgabe, einen selektiven, schweren und fairen Parcours für diese abschließende Prüfung zu bauen. Zumindest können derzeit übliche Wetterkapriolen dem Turnier nichts anhaben, da alles unter einem Dach, sprich in der Halle stattfindet. Einem guten Turnierverlauf steht somit nichts im Wege.

Zeitplan

Donnerstag

9 Uhr: Springprüfung Kl. M*

15 Uhr: Springprüfung Kl. M**

Freitag

8 Uhr: Springprüfung Kl. M*

13.30 Uhr: Springprüfung Kl. M**

17 Uhr: Stilspringprüfung Kl. A**

18 Uhr: Ponyspringprüfung Kl. A**

Samstag

8.30 Uhr: Springprügung Kl. M**

10 Uhr: Springprüfung Kl. S*

15 Uhr: Springprüfung Kl. L

16 Uhr: Ponyspringprüfung Kl. L

17 Uhr: Stilspringprüfung Kl. M*

Sonntag

9 Uhr: Springprüfung Kl. L mit St.

10 Uhr: Pony-Zwei-Phasen-Springp. Kl.L

11.30 Uhr: Springprüfung Kl. S* mit Stechen (Junioren)

14 Uhr: Ponyspringpr. Kl. M* mit St.

15 Uhr: Springprüfung Kl. S* mit St.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Herbstliche Weine vom Bodensee
Neu aus diesem Ressort
Fußball
Ringen
Frauenhandball
Handball
Handball
Handball
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren