Fußball Verbandsligisten sind auf der Suche nach Konstanz

Schwere Aufgaben für Verbandsliga-Trio. Heimspiele für FC Radolfzell gegen FC Auggen und 1. FC Rielasingen-Arlen gegen Kehler FV. FC Singen 04 ist zu Gast beim Offenburger FV.

Fußball, Verbandsliga: FC Radolfzell – FC Auggen (Samstag, 15.30 Uhr, Mettnaustadion). – Nach dem Sieg in Denzlingen gilt es für den FC 03 Radolfzell nachzulegen. Trainer Wolfgang Stolpa erwartet von seinem Team, dass jetzt eine gewisse Kontinuität einzieht und das Auf und Ab der letzten Wochen vorbei ist. Die Radolfzeller sollten in den kommenden Wochen punkten. Erster Gegner ist der FC Auggen, danach muss der FCR nach Hofstetten, ehe das Heimspiel gegen Lörrach-Brombach folgt. Der FC Auggen hat zwar zwei Punkte weniger als der um drei Ränge besser platzierte FC Radolfzell, jedoch ist das Team stärker, als es der Tabellenplatz aussagt. Die Radolfzeller Gäste hatten die letzten beiden Saisons immer im vorderen Tabellendrittel beendet und galten auch dieses Jahr als Geheimfavorit. Der FC 03 Radolfzell hat den Gegner am vergangenen Sonntag beobachtet und erwartet ein sehr schweres Spiel.

Die Radolfzeller sollten sich indessen an die sehr gute Leistung beim 4:0-Sieg in Denzlingen erinnern. Alexander Stricker zeigte dabei, dass er nicht nur ein Torjäger ist, sondern auch ein vorzüglicher Vorbereiter. Hat er doch drei der vier Radolfzeller Treffer eingeleitet. Die Mettnauer können sich mit einem Sieg weiter im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Am Wochenende gilt es zudem, die Heimbilanz zu verbessern. Den Radolfzellern gelang in dieser Saison erst einen Heimerfolg. Personell gibt es allerdings auch schlechte Nachrichten: Neuzugang Patric Scherer kann längere Zeit nicht auflaufen, da er sich das Kreuzband gerissen hat. (km)

1. FC Rielasingen-Arlen – Kehler FV (Sonntag, 15 Uhr, Talwiese). – Nach einer enttäuschenden Woche mit drei Niederlagen ist der Abstand des 1. FC Rielasingen-Arlen zur Spitzengruppe gewaltig, was auch mit den starken Leistungen des SV Linx und dem Freiburger FC zu erklären ist. Der Rückstand zum Tabellendritten SC Lahr ist jedoch auch schon auf sechs Punkte angewachsen. So schauen die Hegauer erst einmal auf die unteren Ränge. Schnellstmöglich ist ein Befreiungsschlag nötig, um Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Die Leistungen der Rielasinger waren zuletzt zu inkonstant, zudem zog sich eine Abschlussschwäche mit jeweils nur einem Tor wie ein roter Faden durch die jüngsten Spiele: das Derby gegen den FC Singen (1:2), die Niederlage in Lahr (1:5) und das unglückliche Pokal-Aus nach Elfmeterschießen in Lörrach.

Nun kommt mit dem langjährigen Oberligisten Kehler FV ein defensiv starker Gast auf die Talwiese, erst neun Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Die Gäste haben zudem so etwas wie einen Befreiungsschlag hinter sich, als sie nach fünf sieglosen Spielen den FC Neustadt mit 4:0 bezwangen. Gästetrainer Heinz Braun kann in Rielasingen, im Gegensatz zu den Wochen zuvor, fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Benjamin Göhringer fehlt angeschlagen. So bekundet der Fußballlehrer zwar Respekt vor den Hegauern, glaubt aber mit der Leistung gegen Neustadt und seiner gut funktionierenden Defensive, dass auf der Talwiese etwas zu holen sei. Die Gastgeber hoffen auf die Rückkehr von Torhüter Dennis Klose, der nach einem Spiel Sperre jedoch noch angeschlagen ist. Sie bangen weiter um den Einsatz der zuletzt fehlenden Christoph Matt, Gian Luca Wellhäuser und Rene Greuter. Ebenfalls noch unsicher ist das Mitwirken von Tobias Bertsch. Ausfallen werden Fabian Möhrle nach seinem Bänderanriss, Frank Stark mit einem Muskelfaserriss und Veysel Kayantas, der sich ebenfalls verletzt abmelden musste. Trotz aller Widrigkeiten hofft Rielasingens Trainer Jürgen Rittenauer, dass sich seine Mannschaft wieder mit Spielfreude und neuer Stärke in die kommenden Aufgaben stürzen wird. Der erste schwere Prüfstein ist der Kehler FV. (te)

Offenburger FV – FC Singen 04 (Samstag, 15.30 Uhr, Karl-Heitz-Stadion). – Nach zuletzt drei Siegen in Serie kassierte der FC Singen 04 eine deftige 1:5-Heimpackung gegen den SV Kuppenheim. Die Schwankungen sind also noch nicht behoben, und jetzt wartet mit dem Offenburger FV einer der Favoriten auf den Aufstieg. Die Ortenauer stehen auf dem guten vierten Tabellenplatz und haben gerade einmal ein Spiel verloren. Am vergangenen Spieltag bezwang der OFV das Schlusslicht Hofstetten souverän mit 5:0 und festigte den Platz im oberen Tabellendrittel. Die Offensivkräfte Keven Feger, Marco Junker und Marco Petereit sind dabei sehr torgefährlich. „Zuerst müssen wir gut verteidigen und die Räume so eng wie möglich machen“, weiß auch FC-Trainer Vice Barjasic. „Aus dieser kontrollierten Defensive werden wir versuchen, nach vorne Akzente zu setzen und unsere Chancen nutzen.“

Der Aufsteiger aus Singen steht in Offenburg vor einer hohen Hürde, trotzdem wollen die Hegauer natürlich punkten und sich weiter im Mittelfeld der Tabelle positionieren. Eine weitere Hiobsbotschaft mussten sie allerdings verkraften. Nach dem langfristigen Ausfall von Francesco Pierro sieht es ebenfalls nicht sehr gut bei Cihad Kabak aus. Die Verletzung aus dem Derby gegen Rielasingen muss wohl operativ behandelt werden, und es droht ein langer Ausfall. Sportvorstand Michael Zinsmayer sieht nun „die anderen Spieler in der Pflicht, sich auszuzeichnen“ und hofft auf Zählbares. (mab)

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