Volleyball USC Konstanz empfängt VfB Friedrichshafen II im ersten Heimspiel

Die Konstanzer Drittligavolleyballer freuen sich aufs Derby, während der TV Radolfzell beim TV Waldgirmes antritt und der TSV Mimmenhausen im Spitzenspiel beim TSV Georgii-Allianz Stuttgart gastiert.

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – VfB Friedrichshafen II (Samstag, 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Nach dem knappen Auftaktsieg gegen den SV Fellbach II steht beim ersten Heimspieltag des USC Konstanz gleich ein Kracher auf dem Programm. Zu Gast ist die Reserve des VfB Friedrichshafen. „Ein Derby ist eigentlich immer eine schöne Sache“, freut sich USC-Trainer Agron Jakupi auf das Duell am Samstagabend, „vor allem, wenn es ein Heimspiel ist.“ Die Anspannung und Vorfreude seiner Spieler steigt von Stunde zu Stunde, zumal die Mannschaft aus dem vollen Schöpfen kann. Die beim Auftakt verletzten Marc Mundt und Lars Hammer drängen in den Kader zurück und machen es dem Konstanzer Trainer sichtlich schwer: „Ich muss wieder drei gute Jungs auf die Tribüne setzen.“ Die Entscheidung, wen es trifft, wird erst kurz vor Spielbeginn bekannt geben, aber „ich habe meine Mannschaft schon im Kopf“, sagt Jakupi. Chancen auf einen Einsatz können sich besonders die Jugendspieler Linus Engelmann und Lennart Heckel machen. Für die 15-Jährigen ist das Derby sowieso ein besonderes Spiel. Beide sind mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und starten sowohl für den USC Konstanz in Liga drei, als auch für die VfB Friedrichshafen Youngsters in der Zweiten Liga. „Beide haben gut trainiert und werden ihre Chance bekommen“, prognostiziert Jakupi.

Aufseiten der Gäste hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges verändert. Die Mannschaft wurde deutlich verjüngt und hat einen Bundesliga erfahrenen Spielertrainer für das Team gewinnen können. Besonders die technische Stärke und Erfahrung macht letztlich den VfB aus. Die Chancen auf einen Sieg schätzt Jakupi eher verhalten ein: „Die Spieler sind alle unheimlich gut ausgebildet, und die meisten haben auch schon Spiele in der 1. und 2. Bundesliga gemacht – es wird also richtig schwer.“ Aber mit den zahlreichen Zuschauern im Rücken erhofft sich der USC einen Sieg zum Heimauftakt. (pr)

TV Waldgirmes – TV Radolfzell (Samstag, 20 Uhr). – Am Samstag gastieren die Drittligavolleyballer des TV Radolfzell im ersten Auswärtsspiel der Saison beim TV Waldgirmes. Die sehr ambitionierten, jedoch mit einer klaren 0:3-Niederlage in die Saison gestarteten Hessen stehen schon jetzt mit dem Rücken zur Wand und wollen gegen die Gäste vom Untersee unbedingt punkten. Deren Coach ist jedoch zuversichtlich. „Bei uns sind einige wichtige Spieler wieder an Bord. Wir trauen uns durchaus zu, etwas Zählbares mitzunehmen. Wir wollen uns darauf fokussieren, das Zusammenspiel zu verbessern und Automatismen zu festigen“, sagt Antonio Bonelli.

Nicht zur Verfügung stehen ihm Libero Christoph Hilgers und Zuspieler Robin Baur. Dafür kehren Hauptangreifer Waldemar Stier und Libero Matthias Vogelgsang zurück. Außerdem wird Neuzugang Frederik Barth sein Debüt im Dress des TV Radolfzell geben. Auch Sascha Helwig wird erstmals nach monatelanger, verletzungsbedingter Pause wieder zum Kader gehören. „Wir wollen die Klatsche vom letzten Spieltag vergessen machen und alles in die Waagschale werfen, was uns schon letzte Saison stark gemacht hat: Kampfkraft und Siegeswillen! Dann ist alles möglich“, sagt Spielmacher Andreas Bender, der die Unterseevolleys einmal mehr als Kapitän aufs Feld führen wird. (ad)

TSV G.A. Stuttgart – TSV Mimmenhausen (Samstag, 19 Uhr, Hegelhalle). – Schon früh in der Saison kommt es zur Spitzenbegegnung zwischen dem letztjährigen Vizemeister Mimmenhausen und dem Zweitliga-Absteiger Stuttgart. Der Gastgeber TSV Georgii-Allianz war also dort, wo Mimmenhausen hin will. Die Stuttgarter haben in ihrer Auftaktpartie ein Spiel weniger als die Mimmenhauser abgegeben. „Das wird das schwerste Spiel der Runde“, prophezeit deren Spielertrainer Christian Pampel. Der Ex-Nationalspieler konnte den kommenden Gegner beim Landespokal beobachten, als Stuttgart erst im Tiebreak gegen Zweitligist Karlsruhe verlor. „Für mich gehören die Stuttgarter zu den Aufstiegsfavoriten“, so die Einschätzung von Pampel, „wir werden taktisch vernünftig spielen müssen, um unser Spiel umsetzen zu können“.

Im Gegensatz zur letzten Saison ist sein Kader breiter aufgestellt. Neuling und Ex-Juniorennationalspieler Jonas Hoffmann sowie die drei Rückkehrer haben schon bewiesen, dass sie sich gut in die Mannschaft eingefügt haben. Pampel kann mit dem vollen zwölfköpfigen Kader zum Spitzenspiel nach Stuttgart fahren. Alle Spieler sind fit und gesund. So ist dieses erste Mimmenhauser Heimspiel in der Runde die erste realistische Standortbestimmung beider Teams. (tav)

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