Handball Tormaschine läuft bei der HSG Konstanz

Der Konstanzer Handball-Nachwuchs setzt seinen Siegeszug fort: Die A-Jugend besiegt den VfL Günzburg klar mit 35:20

Handball, A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz

VfL Günzburg

35:20 (18:8)

Die A-Jugend der HSG Konstanz marschiert weiter durch die Rückrunde in der Jugend-Bundesliga. Auch im vierten Spiel im neuen Jahr blieb der Zweitliga-Nachwuchs ungeschlagen, holte die Zähler sechs und sieben nach der Spielpause und verteidigte mit nun 20 Punkten Tabellenplatz vier der Jugend-Bundesliga. Nach dem 35:20-(18:8)-Sieg gegen den VfL Günzburg stehen mittlerweile 556 Tore in nur 17 Partien für die Konstanzer zu Buche – Bestwert in der Jugend-Bundesliga.

Auch gegen Günzburg lief der Offensivmotor der Gelb-Blauen sofort auf Hochtouren. Aus einem 3:3 wurde nach sieben weiteren Minuten mit einem 5:0-Lauf ein 8:3-Vorsprung (12.). Torschütze des achten Treffers: Schlussmann Moritz Ebert, der an diesem Abend sogar noch ein zweites Mal mit einem weiten Wurf über das ganze Spielfeld erfolgreich war. Damit trugen sich nicht nur alle Feldspieler bis zum Schlusspfiff in die Torschützenliste ein, auch der Beachhandball-Jugendnationaltorwart bewies seine Treffsicherheit aus großer Distanz. Die HSG Konstanz war schon zu diesem frühen Zeitpunkt drückend überlegen, ohne jedoch richtig konsequent zu sein. Denn noch unterliefen auch den Gastgebern einige technische Fehler, und im Gefühl der deutlichen Überlegenheit wirkte das Spiel des Tabellenvierten in der Anfangsphase etwas zu verspielt. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs besann sich Konstanz jedoch noch einmal auf seine Stärken und erhöhte die Schlagzahl bis zum 18:8-Pausenstand.

War HSG-Trainer Thomas Zilm mit der Abwehrleistung in den ersten 20 Minuten noch wenig zufrieden, so hatte sich die Deckung danach spürbar stabilisiert und ermöglichte mit vielen Ballgewinnen das schnelle Umschaltspiel. „Wir waren am Anfang nicht schnell genug auf den Beinen und haben nur reagiert“, mahnte Zilm Nachlässigkeiten an, die jedoch wenig bestraft wurden, dafür waren seine Schützlinge wieder zu gut. Wenn sie gefordert wurden, legten sie wieder einen Zahn zu und ließen dem wacker kämpfenden Kontrahenten von der Donau keine Chance.

Nach der Pause dasselbe Bild: Die HSG Konstanz zog schnell auf 13 Tore weg, ließ den VfL Günzburg dann wieder auf neun Tore herankommen und startete beim 25:16 einen neuerlichen 6:0-Lauf zum 31:16, ehe schließlich auch bei Abpfiff 15 Treffer Differenz verbucht werden konnten (35:20). Nach einem weiteren starken Auftritt hatte Trainer Thomas Zilm gut lachen: „Wenn wir gegen alle Mannschaften, die hinter uns stehen, Punkte holen, kommt keiner vorbei.“ Wobei sogar dem aktuellen Spitzenreiter, den Rhein-Neckar-Löwen, kürzlich ein Punkt abgeknöpft werden konnte.

Zwar haben sich die HSG-Talente inzwischen drei Punkte Vorsprung auf Platz sieben erarbeitet, doch Thomas Zilm wird nicht müde, den Finger zu erheben und warnt: „Es kann ganz schnell in beide Richtungen gehen. Es ist noch gar nichts sicher und wir müssen akribisch weiterarbeiten.“ Die nächste Aufgabe ist dabei eine ganz schwere: Am 25. Februar muss Konstanz beim Tabellendritten Pforzheim antreten, der nur noch durch einen Punkt von der HSG getrennt ist.

HSG Konstanz: Ebert (2), Koester (Tor); Fehrenbach (2), Volz (4), Hadlich (6), Kirschmann (1), Schamberger (1), Mauch (8/2), Küchler (3), Dierberger (2), Hafner (2), Polis (3), Schlegel (2). - Z: 160.

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