Tennis TC Radolfzell ist zu Gast beim Angstgegner TEC Waldau Stuttgart

Der TC Radolfzell will am Freitag in der Damentennis-Bundesliga den Stuttgart-Fluch brechen, wenn der Aufsteiger beim TEC Waldau spielt.

Tennis, Damen-Bundesliga: TEC Waldau Stuttgart – Kögel Touristik TC Radolfzell (Freitag, ab 13 Uhr). – Auf der einen Seite ist der TEC Waldau Stuttgart so etwas wie der Angstgegner für die Radolfzellerinnen, auf der anderen Seite aber hinterließ das Team von Trainer Norman Bingeser am Auftaktwochenende einen überraschend stabilen Eindruck, was man von den Schwäbinnen, die mit zwei Niederlagen gestartet sind, nicht sagen kann. „Wir wollen versuchen, den Stuttgart-Fluch zu brechen!“, hofft Bingeser. Denn selbst in den beiden Spielzeiten, in denen der TC Radolfzell die deutsche Meisterschaft erringen konnte, setzte es gegen Waldau Niederlagen, ein Sieg gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt gelang noch nie.

Fast sieht es so aus, als wäre die Gelegenheit günstig, denn bei Waldau lief es zum Auftakt gar nicht, in Aachen setzte es eine deutliche, beim Titelverteidiger Regensburg eine knappe Niederlage. Allerdings wurde das Potenzial der Meldeliste nicht annähernd ausgeschöpft, war von den sechs Topgesetzten lediglich Ana Bogdan im Einsatz, die drei Top-100-Spielerinnen fehlten komplett. Das könnte sich am Freitag ändern, wenn sich der TEC Waldau, der im Vorjahr erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern konnte, auf der eigenen Anlage präsentiert und nach diesem Start schon mit dem Rücken zur Wand steht. Die deutsche Spitzenspielerin Mona Barthel soll zum Kader stoßen, doch sie war Mitte der Woche noch erfolgreich bei einem Turnier in Rom.

Beim Radolfzeller Team kann man aufgrund der beiden ersten Spiele, darunter ein Sieg, festhalten, dass der Aufsteiger durchaus konkurrenzfähig ist und sich berechtigte Chancen auf den Klassenerhalt machen darf. Der Sieg gegen Rüppurr war zwar nicht eingeplant, dennoch betont Trainer Bingeser: „Das war für mich nicht überraschend, denn ich weiß, was im Team steckt.“

Personell dürfte sich nicht viel ändern, allenfalls hinter der Doppel-Spezialistin Xenia Knoll steht ein Fragezeichen, denn auch sie steht noch in einem Turnier. Aber neben dem richtigen Kader brauche es ohnehin „eine gute Form und eine Portion Glück“, so Bingeser, um unterm Stuttgarter Fernsehturm einen Erfolg feiern zu können und den Fluch endgültig zu bezwingen.

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