Tennis TC Markdorf geht leer aus

Keine Punkte für Badenligist beim Doppelspieltag gegen den TC Wolfsberg-Pforzheim II und im ersten Heimspiel gegen den TC BW Villingen.

Tennis, Badenliga: TC Wolfsberg-Pforzheim II – TC Markdorf 7:2 (5:1), TC Markdorf – TC BW Villingen 4:5 (3:3). – Auch nach seinem Badenliga-Debüt auf eigenem Platz muss der TC Markdorf weiter um den Klassenerhalt bangen. Das Bezirksderby gegen den TC BW Villingen ging nach überaus spannendem Verlauf mit 4:5 verloren.

Da auch das Gastspiel einen Tag zuvor in Pforzheim nicht erfolgreich verlief, bleibt es bei einem Sieg, sodass es nun wohl vor allem auf die nächste Begegnung am Samstag gegen das punktlose Schlusslicht Schwetzingen ankommt. Aber auch beim Saisonabschluss am kommenden Sonntag gegen den TC Durlach, erneut auf eigenem Platz, soll und kann noch nachgelegt werden, um ganz sicher das zweite Badenligajahr in Angriff nehmen zu können.

Schon bevor der erste Aufschlag am vorletzten Doppelspieltag der Saison gespielt wurde, war klar, dass es extrem schwer für den Neuling werden würde, da die Nummer eins des TC Markdorf, der Schweizer Robin Roshardt, ausfiel. Schon vor der Saison hatte TCM-Coach Jens Goldmann signalisiert, dass in dem kleinen Kader Ausfälle schwer zu kompensieren seien. Doch Roshardts Abwesenheit war eingeplant, gegen Wolfsberg-Pforzheim sprang Roshardts Landsmann Loic Perret ein. Dennoch reichte es nicht zu einem Sieg. Schon nach den Einzeln war die Begegnung entschieden. Der 5:1-Zwischenstand klingt zwar deutlich, doch wie eng die Matches waren, zeigt die Tatsache, dass in drei Spielen der Matchtiebreak entscheiden musste – jeweils zugunsten der Platzherren.

Aus sportlicher Sicht fragwürdig, aber branchenüblich: Die Doppel wurden ausgehandelt, statt ausgespielt, sodass am Ende ein 2:7-Endstand aus Markdorfer Sicht stand. „Bei einem Stand von 1:5 ist eben kein Sieg mehr drin, und das Spiel am nächsten Tag war mir einfach wichtiger!“, begründet Goldmann diesen Schritt mit taktischen Erwägungen und der nötigen Regeneration der Spieler.

Denn einen Tag später gab es nichts zu verschenken, gegen den TC BW Villingen wurde bis zum letzten Ballwechsel um den Sieg gekämpft. Da auch Perret nicht zur Verfügung stand, musste Alexander Sadecky erstmals auf Position eins antreten. Mit Erfolg: Im Matchtiebreak behielt er mit 4:1 die Oberhand über Dominik Suc. Und da auf Position drei Mathieu Guenat eingesetzt werden konnte, wirkte sich der Ausfall Roshardts auch am Sonntag nicht so gravierend aus. „Insgesamt war dies kein Nachteil, die Begegnungen wären wohl auch in anderer Besetzung verloren gegangen“, relativiert Goldmann die Auswirkungen des Ausfalls. Seine Analyse betrifft eher das Geschehen auf dem Platz. Und hier stellt er fest: „Meine Spieler lassen einfach zu viele Chancen auf dem Platz liegen, wir machen oft den Sack nicht zu.“

Eine Reihe von vergebenen Satzbällen belegt dies, und auch der Verlauf des letzten Matches bestätigt Goldmann. Denn nach den Einzeln stand es gegen Villingen noch 3:3, die Entscheidung musste also in den Doppeln fallen. Sadecky/Rebholz sorgten für die zwischenzeitliche 4:3-Führung, doch Noah Rockstroh und Jeffrey von der Schulenburg verloren ihr Match gegen das tschechische Duo Suc/Vencl – es stand 4:4, und im dritten Doppel lagen Guenat/Meinecke zu diesem Zeitpunkt mit 7:5 im Matchtiebreak in Führung. Am Ende aber hieß es 10:8 für die Villinger Heinrich/Adelhardt, trotz guter Stimmung auf der Anlage reichte der erstmalige Heimvorteil nicht aus, um den zweiten Saisonsieg einzufahren.

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