Frauenhandball SV Allensbach zum Rückrunden-Auftakt in Haunstetten

SV Allensbach tritt am Samstag beim Tabellennachbarn an. Die Personalsorgen beim Team vom Bodensee sind etwas kleiner geworden

Frauenhandball, 3. Liga: TSV Haunstetten – SV Allensbach (Samstag, 18 Uhr, Albert-Loderer-Sporthalle, Augsburg). – Die heutige Partie zum Rückrundenstart könnte kaum symbolträchtiger sein: Zum Saisonauftakt kassierte der SV Allensbach eine 22:29-Niederlage in eigener Halle gegen Haunstetten. Ein klassischer Fehlstart, dem weitere Patzer folgten, so dass der SVA zwischenzeitlich auf Platz neun abrutschte. Die Startschwierigkeiten sind mittlerweile längst überwunden. Gute Spiele folgten, darunter ein beeindruckender 32:20-Sieg gegen den damaligen Tabellenzweiten HSG Freiburg, so dass auf Platz vier auf Tuchfühlung zur Spitze überwintert werden konnte. Zum Auftakt der Rückrunde geht es nun erneut gegen den TSV Haunstetten, der punktgleich mit dem SVA auf dem dritten Platz steht. Für die Mannschaft vom Bodensee ist die Partie gegen die Mannschaft aus Augsburg also nicht nur eine Chance zur Revanche, sondern auch die Möglichkeit, mit einem besseren Start als in der Hinrunde die Tabellenspitze anzugreifen.

Im oberen Tabellenbereich fühlen sich die Allensbacherinnen schließlich am wohlsten, wie sie bereits in vergangenen Spielzeiten gezeigt haben. Weiterhin ist auch das Thema Aufstieg präsent in Allensbach und der Wunsch, erneut im Bundesliga-Unterhaus aufzuspielen, vorhanden. So versprach der mittlerweile aus privaten Gründen zurückgetretene Sportvorstand, Peter Liebl, den Aufstieg spätestens in der Saison 2018/2019. Für Teamchef Oliver Lebherz wäre dies aus sportlicher Sicht kein Problem, seien doch viele Spielerinnen im Kader, die über Zweitliga-Niveau verfügen. „Die Mannschaft, so wie sie athletisch strukturiert ist, hätte die Möglichkeit, sich in der zweiten Liga im Mittelfeld zu etablieren“, glaubt der Teamchef. Im Fokus steht für das Trainerteam Oliver Lebherz und Sandra Reichmann aber erst einmal ein erfolgreicher Start in die Rückrunde. „Unser Ziel ist das vordere Drittel der Tabelle“, sagt der Teamchef, der aber ohne Druck in Haunstetten antreten will.

Dabei hilft auf jeden Fall der Umstand, dass die Personalsorgen beim SV Allensbach kleiner geworden sind. So werden nur Hannah Person (verletzungsbedingt) und Sarah Rothmund (berufsbedingt) nicht in Haunstetten dabei sein. Julia Willauer, Justine Bickel und Leonie Scholl sind aufgrund ihrer Verletzungen zwar noch nicht hundertprozentig fit, könnten aber dennoch eingesetzt werden. So kann eine schlagkräftige Truppe vom Bodensee nach Haunstetten fahren, wo sie auf die derzeit beste Defensive der 3. Liga (258 Gegentore) treffen wird.

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