Handball SV Allensbach verliert unglücklich in Regensburg

Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach verlieren beim ESV Regensburg nach heißer Schlussphase mit 29:31. Eine starke Allensbacher Leistung bleibt somit unbelohnt.

Handball, 3. Liga Frauen

ESV Regensburg

SV Allensbach

31:29 (14:18)

Nach den beiden Krimis gegen den TV Möglingen und die SG O/B/K hatte der SV Allensbach gegen den ESV 1927 Regensburg die nächste nervenaufreibende Partie vor der Brust, nur dieses Mal ohne glücklichen Ausgang für die Allensbacherinnen. Am Ende einer starken Partie mit guter Allensbacher Leistung musste die Truppe vom Bodensee nach einer heißen Schlussphase die Heimreise aus der Oberpfalz mit leeren Händen antreten.

In der – wie bereits im Vorfeld erwartet – umkämpften Partie gingen die Allensbacherinnen durch zwei Treffer von Steffi Hotz in Führung, doch der ESV legte mit einem Doppelschlag der gut aufgelegten Franziska Peter nach und so kam es zu einem langen Schlagabtausch, bei dem die Führung immer wieder wechselte. Gegen Ende der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Handballerinnen vom Bodensee dann ein leichtes spielerisches Übergewicht. So gingen die Allensbacherinnen nach dem Treffer von Nadja Greinert zum 14:18 mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie spannend. In der 50. Minute gelang der Regensburgerin Julia Drachsler das 25:26, so dass die Partie in den letzten zehn Minuten wieder komplett offen war und in einem nervenaufreibenden Schlagabtausch mündete.

In den letzten Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse, die am Ende zur Allensbacher Niederlage führten. In der 57. Minute traf Franziska Peter zum 29:29-Ausgleich für Regensburg, musste aber nur 60 Sekunden später für zwei Minuten vom Platz. Dann der erste Rückschlag für den SVA: Die sonst so coole Siebenmeterschützin Steffi Hotz vergab vom Punkt und scheiterte an der ESV-Keeperin Franziska Ruzicka. In der Folge erhöhte der ESV auf 30:29 und bekam noch eine weitere Zeitstrafe sowie die Gelbe Karte für die Bank aufgebrummt. In der letzten Spielminute dann der nächste Rückschlag für die Truppe vom Bodensee, als Steffi Hotz vom Siebenmeterpunkt nur den Innenpfosten traf und der ESV mit dem Treffer zum 31:29 den bitteren Schlusspunkt der Partie setzte. „Wir hätten den Sieg mehr verdient gehabt als die Regensburgerinnen“, sagte Oliver Lebherz nach der Partie. Der Allensbacher Teamchef war mit der Schiedsrichterleistung gerade in den Schlussminuten nicht zufrieden: „Wir hätten noch fünf Siebenmeter bekommen müssen“, ärgerte sich Lebherz, der in den Unparteiischen einen wesentlichen Faktor der Allensbacher Niederlage sieht, aber auch weiß, dass seine Mannschaft aus eigener Kraft den Sack hätte zumachen können. „Wir haben auch zwei freie Chancen und zwei Siebenmeter verworfen“, konstatierte Lebherz, „aber ich muss die Mannschaft auch in Schutz nehmen, ihre Leistung war richtig gut. Wenn dann so äußere Einflüsse hinzukommen, dann wird’s einfach schwierig“, bleibt für Lebherz am Ende der Partie ein bitterer Beigeschmack.

SV Allensbach: Wörner, Lukau (Tor); Person, Rothmund (8), Willauer (3), Müller (2), Bickel (3), Greinert (4), Hotz (9/5), Hoeppe, Von Kampen, Gaus, Hübner, Scholl. – Z: 150.

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