Fußball SC Pfullendorf setzt ein klares Signal

Der SC Pfullendorf bekräftigt mit dem deutlichen 6:0-Sieg gegen den FC RW Salem seine Titelansprüche in der Fußball-Landesliga.

Fußball, Landesliga: Man muss lange zurückblättern, um ein derartiges Erfolgserlebnis zu finden, einen 6:0-Sieg des SC Pfullendorf. Vor zehn Jahren, im November 2008, kam das Team um den damaligen Trainer Walter Schneck immerhin zu einem 5:0 über die zweite Mannschaft des SC Freiburg. Die Torschützen damals: Adem Sari (zwei Treffer), Patrick Hagg, Markus Knackmuß und Aydemir Demir.

Zugegeben: Solche hohen Ergebnisse sind auch in höheren Klassen selten. Es sei denn, Bayern München trifft auf den HSV. Der Landesliga-Tabellenführer, der unbedingt aufsteigen will, ist aber im Gegensatz zu den Bayern angesichts der Konkurrenz aus Villingen auch auf die Verbesserung des Torverhältnisses angewiesen. Mit dem 6:0-Sieg über den FC RW Salem ist das den Spielern von Trainer Marco Konrad, beim 5:0-Sieg 2008 als Spieler mit dabei, beeindruckend geglückt. „Es war für uns wichtig, um zu sehen, wo wir stehen. Denn die Vorbereitung war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, ist Konrad mit dem Start ins Pflichtspielprogramm durchaus zufrieden.

Und doch hört man heraus, dass er solch einen Erfolg seiner Mannschaft erwartet, fast schon herbeigesehnt hat: „Ich freue mich, dass das jetzt funktioniert hat mit dem deutlichen Sieg!“ Und zur Erläuterung erinnert er: „Der SCP muss wissen, wo er herkommt. Der Club lag vor kurzem noch am Boden und jetzt sind wir dran, etwas Neues aufzubauen!“

Und dieser Neuaufbau soll direkt zurück in die Verbandsliga führen. Zwar haben einige der Verfolger an diesem Spieltag Federn gelassen, doch zum einen bleibt der FC 08 Villingen II den Linzgauern mit dem 5:1-Sieg in Markdorf weiter eng auf den Fersen (und hat noch immer das bessere Torverhältnis) und zudem stuft Konrad Teams wie Walbertsweiler, Furtwangen oder Schonach immer noch stark genug ein, um den beiden Rivalen an der Spitze ein Bein stellen zu können.

Schon am kommenden Spieltag, wenn der SC Pfullendorf in Schonach antreten muss, wird sich zeigen, ob das beeindruckende Erfolgserlebnis das Selbstvertrauen der SCP-Elf angehoben hat. Denn im Fernduell mit der Oberligareserve aus dem Schwarzwald möchte sich Konrad nicht so sehr mit dem Rivalen beschäftigen, den er durchaus als spielstark einstuft, sondern er betont: „Wir schauen auf uns und wollen mit unseren Spielern weiter vorankommen. Und dabei sind wir auf einem guten Weg.“ Und so hofft er natürlich, dass es nun besser und öfter gelingt, die Dominanz auf dem Feld auch in Zählbares, in Tore, umzumünzen.

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