Handball Konstantin Poltrum wechselt nach Coburg

Die Zeit von Torhüter Konstantin Poltrum am Bodensee endet im Sommer. Der 2015 vom TV Hüttenberg zur HSG Konstanz gewechselte ehemalige Jugend- und Junioren-Nationaltorwart schließt sich dem Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg an.

Handball, 2. Bundesliga: Nachdem die HSG Konstanz mit Kreisläufer Fabian Wiederstein, Torwart Simon Tölke und Rückraumspieler Tim Keupp (wir berichteten) drei Neuzugänge vorstellen konnte, hat sie nun einen Abgang zu vermelden. Die Zeit von Torhüter Konstantin Poltrum am Bodensee endet im Sommer. Der 2015 vom TV Hüttenberg zur HSG gewechselte ehemalige Jugend- und Junioren-Nationaltorwart schließt sich dem Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg an.

„In Hüttenberg dritter Torwart mit kaum Spielanteilen in der ersten Mannschaft hat sich Konsti bei uns sehr gut entwickelt“, lobt Andre Melchert den 24-Jährigen: „Dass andere Vereine auf ihn aufmerksam werden, ist normal.“ Neben dem Aufstieg in die 2. Bundesliga und dem Klassenerhalt vergangenes Jahr hat Poltrum in Konstanz gleich mehrere Schritte nach vorn gemacht, sodass er sich reif für „eine neue Aufgabe fühlt. Ich möchte den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Mich reizen die Ziele, die Coburg hat.“ Zweifel daran, dass er kein großes Ziel mehr in Konstanz verfolgt, lässt er nicht aufkommen. „Ich werde alles dafür tun, dass wir die Klasse halten. Allein schon“, sagt er und lacht, „weil ich nächstes Jahr gerne wieder in Konstanz spielen würde.“

Die Chancen für eine erneute Klassenerhaltparty stuft er als ganz gut ein, die Mannschaft sei noch enger zusammengerückt. „Wir haben eine gute Phase und eine gute Entwicklung durchgemacht“, freut sich der Friedberger, der seinem Verein dankbar für die Möglichkeiten in den vergangenen Jahren ist, in denen er auch sein Studium vorantreiben konnte. Vor allem das Vertrauen von Cheftrainer Daniel Eblen hat ihn stets beflügelt. Ein Eblenzitat wird er besonders in Erinnerung behalten: „Nehmt euch nicht ernster, als ihr seid!“ die Botschaft prägte Poltrum: „Das hat mein Denken bestimmt, mich in meiner Entwicklung voran gebracht.“

Nicht vergessen wird er zudem den außergewöhnlichen Zusammenhalt des Teams, völlig ungewöhnlich auf diesem Niveau: „Das ist eine besondere Mannschaft, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Wir haben auch abseits des Spielfeldes viel schöne Zeit miteinander verbracht.“ Bis Sommer hat der WM-Bronzemedaillengewinner von 2013 noch eine Mission: den Klassenerhalt. (joa)

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