Ringen KSV Taisersdorf verliert gegen den KSV Schriesheim

Die Regionalliga-Ringer des KSV Linzgau Taisersdorf verlieren gegen den mit starken nationalen und internationalen Athleten besetzten KSV Schriesheim mit 12:23.

Ringen, Regionalliga

KSV Taisersdorf

KSV Schriesheim

12:23

Zum Auftakt siegte Gästeringer Alexander Hirth kampflos. Marco Martin zeigte im Schwergewicht wieder eine sehr gute Leistung. Gegen den defensiv eingestellten Ex-Bundesligaringer Rene Jünger kam der Linzgauer zu einem ungefährdeten 6:0-Punktsieg. Ohne Kampf siegte Darwish Mahmodi (61kg). Eiskalt erwischte es dann Simon Weißhaar (98kg). Nach gut einer Minute landete der Linzgauer nach einem Überwurf des mehrfachen rumänischen EM- und WM-Teilnehmers Attila Tamas auf beiden Schultern. Auch das letzte Duell vor der Pause ging an das Gästeteam. Der zweifache Deutsche Männermeister Ceyhun Zaidov ließ Samuel Hermann keine Chance und siegte in der zweiten Kampfminute vorzeitig mit 15:0 Punkten, was einen 6:12-Halbzeitstand zur Folge hatte.

Nach der Pause ging die Dominanz des KSV Schriesheim weiter. Gegen den zweimaligen DM-Zweiten Marcus Plodek hatte Mario Häuslbauer (86kg) nichts zu bestellen und unterlag mit 0:15 Punkten vorzeitig. Marcel Käppeler (71kg) lieferte gegen den extrem wendigen Shamil Ustaev einen aufopferungsvollen Kampf bis zur letzten Sekunde. Seine Angriffe wurden jedoch immer wieder gekontert, und so musste er sich am Ende mit 0:11 Punkten geschlagen geben. Niklas Hermann (80kg) ereilte das gleiche Schicksal wie seinen Bruder. Gegen den Rumänen Ionel Puscasu unterlag er vorzeitig mit 0:15 Punkten. Hektisch wurde es im Duell zwischen Andreas Rinderle und Marco Büttner, als der Kampfleiter eine Aktion des Linzgauers wegen Beinarbeit nicht wertete und ihn verwarnte. Rinderle siegte aber verdient mit 9:5 Punkten. Der Schlusskampf ging mit einem schnellen Schultersieg an Patrick Käppeler. (fm)

Die Kämpfe im Einzelnen

57G: unbesetzt – Alexander Hirth 0:4 KL (0:0)

61F: Darwish Mahmodi – unbesetzt 4:0 KL (0:0)

66G: Samuel Hermann – Ceyhun Zaidov 0:4 TÜ (0:15)

71F: Marcel Käppeler – Shamil Ustaev 0:3 PS (0:11)

75G: Andreas Rinderle – Marco Büttner 2:0 PS (9:5)

75F: Patrick Käppeler – Dawid Wolny 4:0 SS (4:0)

80G: Niklas Hermann – Ionel Puscasu 0:4 PS (0:15)

86F: Mario Häuslbauer – Marcus Plodek 0:4 TÜ (0:15)

98G: Simon Weißhaar – Attila Tamas 0:4 SS (0:4)

130F: Marco Martin – Renè Jünger 2:0 PS (6:0)

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