Handball HSG Konstanz II verliert Topspiel beim HGW Hofweier

Die HSG Konstanz II verliert das Duell der Oberligaabsteiger beim HGW Hofweier mit 22:25, zeigt sich dabei aber formverbessert.

Handball, Südbadenliga

HGW Hofweier

HSG Konstanz II

25:22 (14:10)

Eine ansehnliche, auf hohem Niveau stehende Partie lieferten sich die beiden letztjährigen Oberligisten HGW Hofweier und HSG Konstanz II. Obwohl sich die Zweitliga-Reserve zum dritten Mal in Folge geschlagen geben musste, war Trainer Matthias Stocker alles andere als unzufrieden. „Die Emotionen waren sehr gut vorhanden“, lobte er seine Schützlinge. „Das war eine deutliche Steigerung zur Vorwoche.“

Auch die Gastgeber sprachen im Nachgang von einem „tollen Handballspiel“ und ihrer „besten Saisonleistung“. Eine Einschätzung, die der HSG-Coach teilte. „Es war, was das Niveau insgesamt betrifft, sicher mit das beste Spiel“, so Stocker, denn beide Teams waren bemüht, dem Duell ihren Stempel aufzudrücken, stellten starke Abwehrreihen und versuchten über die schnelle Mitte ein sehr hohes Tempo zu gehen. Konstanz begann dabei mit einem Traumstart, ging 2:0 und wenig später mit 4:2 in Front. Es dauerte knapp 13 Minuten, bis Hofweier das erste Mal die Führung übernehmen konnte (7:6). Danach allerdings zogen die Ortenauer einen Zwischenspurt zum 12:7 an, als der Ex-Konstanzer Sebastian Groh gegen seinen alten Verein vollendete. Allerdings zum einzigen Mal, denn die Gäste vom Bodensee überzeugten mit einer sehr kompakten Defensive.

Konnte die HSG den Rückstand zunächst noch auf drei Tore verkürzen, so war nach dem Seitenwechsel beim 20:13 (40.) fast schon eine Vorentscheidung gefallen. „Wir haben gut angefangen, haben aber mit 19 Fehlwürfen bei 22 erzielten Toren eine katastrophale Effizienz im Abschluss offenbart“, hatte Stocker die Ursache für den deutlichen Rückstand schnell ausgemacht. Jonas Löffler und Pascal Mack gelang es, bis auf drei Tore zu verkürzen, sodass beim Stand von 23:20 und noch vier Minuten Spielzeit wieder alles möglich war. Matthias Stocker: „Die Jungs haben sich reingekämpft und immer weitergemacht. Wir konnten so noch einmal Druck aufbauen – aber Hofweier konnte sich auf seinen Torwart und unsere schlechte Wurfquote und zu viele technische Fehler verlassen.“

Nachdem sich seine Mannschaft nach einer guten Leistung wiederholt einem Kontrahenten gegenübersah, der nach eigener Aussage sein bestes Saisonspiel gemacht hatte, bemerkte Stocker: „Darin, dass die Gegner immer gegen uns ihr bestes Spiel machen, sieht man, dass wir als Zweitliga-Nachwuchs von allen gerne geschlagen werden und sich gegen uns ganz besonders reinhängen. Daran müssen wir wachsen und sehen, dass das in den nächsten Spielen weniger der Fall sein wird.“

HSG Konstanz II: M. Wolf, Herrmann (Tor); Merz (1), Oßwald (2), Kunde (6/4), Gottesmann (1), Mack (2), S. Löffler (4), J. Löffler (3), Wangler (1), Both, Braun, Mauch, Zeiler.

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