Handball Büffeln statt Bälle halten bei der Handball-WM der Frauen

Statt bei der Weltmeisterschaft im Frauenhandball für Angola anzutreten, lernt die Torhüterin des Drittligisten SV Allensbach, Stephanie Lukau, zurzeit für ihre Prüfungen an der Universität Konstanz.

Frauenhandball: Torfrau Stephanie Lukau vom Drittligisten SV Allensbach ist, wie bei Olympia 2016, erneut nicht im WM-Kader der Nationalmannschaft Angolas, dem Geburtsland ihrer Eltern. Statt bei der Weltmeisterschaft in Deutschland Würfe zu parieren, lernt die 20-Jährige, die in Hamburg geboren wurde und vergangene Saison von Buxtehude zum SVA wechselte, derzeitig auf ihre Prüfungen im Fach Sprachwissenschaft, das Lukau in Konstanz studiert. „Ich konzentriere mich voll auf die Uni“, so Lukau, die ihre Karriere in der angolanischen Nationalmannschaft fürs Erste hinten anstellt. „So eine Heim-WM wäre schon cool gewesen“, sagt die 20-Jährige mit einem Augenzwinkern. Mit einer Einladung habe sie aber nicht gerechnet: „Ich habe die letzten Lehrgänge abgesagt und hatte vergangene Saison in Allensbach wenig Einsätze, sodass andere nun verdienterweise im Tor stehen. Ich bin aber noch jung und will in Zukunft wieder im Nationalteam antreten.“ (hal)

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