Regionalsport See Ost Sg Aulendorf bleibt Bezirksligist

Entscheidende Relegationsspiel in Bergatreute gegen Amtzell gewonnen. Sebastian Ludwig der Held im Elfmeterschießen. Torwart pariert am Samstag zwei Amtzeller Schüsse beim 5:4.

Fußball-Bezirksliga, Relegation:SG Aulendorf – SV Amtzell 5:4 n, E. (1:1, 1:1, 0:0). – Aulendorf ist gerade noch so in der Bezirksliga geblieben, Amtzell hat den Aufstieg genauso knapp verpasst. Nach 120 Minuten stand es 1:1. Ein Elfmeterschießen wurde nötig. Das Los entschied, der SV Amtzell hatte zu beginnen. Für den Kreisligisten lief Julian Müller an und traf zum 1:0. Einfach und kräftig hatte er abgedrückt. Andreas Stöckler glich für die SG aus, Maximilian Schmid und Fabian Madlener verwandelten sicher – 2:2. Dann scheiterte der erste SVA-Schütze an Torspieler Sebastian Ludwig. Lukas Steinhauser war der nächste, der vom Punkt traf. Dann verwandelte Daniel Weber für Amtzell. Ihm folgte der Aulendorfer Andreas Maucher, der ebenfalls sicher einnetzte. Dann wurde Sebastian Ludwig endgültig zum Held. Er hielt den zweiten Elfer.

„Ich war zuversichtlich, dass wir das Elfmeterschießen gewinnen würden, weil unser Torwart da sicher ist und uns schon so zwei Mal den Sieg gebracht hatte“, meint ein erleichterter Wolfgang Steinbach, Coach des Siegers. Damit war die Entscheidung gefallen. Die Akteure in gelbem Dress und schwarzer Hose rissen die Arme in die Luft, drückten sich. Sie spielen ein weiteres Jahr in der Bezirksliga. „Das war brutal ins Elfmeterschießen zu müssen“, sagt Wolfgang Steinbach.

Es sei eine ausgeglichene Partie gewesen, keiner der beiden Mannschaften habe eine Niederlage verdient gehabt. Amtzell habe, so Steinbach, gut aufgespielt, besser als er es im Vorfeld erwartet hatte. „Wir waren nahe dran zu verlieren. Gerade in der ersten Halbzeit waren die Amtzeller im Vorteil. Im zweiten Abschnitt habe ich meine Mannschaft ein bisschen besser gesehen.“ Deshalb sei es gerecht gewesen, das 1:1 zu erzielen. Und nicht genug: Steinbach sieht sich um einen Treffer gebracht. Ein Tor von Andreas Krenzler hatte der Unparteiische wegen Foulspiel zurückgepfiffen.

Anders fällt das Fazit von Alexander Mayer, dem Trainer des SV Amtzell, aus: „Die bessere Mannschaft heute hat nicht gewonnen. Wir waren über die 120 Minuten das bessere Team, hatten die größeren Möglichkeiten.“ Zudem hätten seine Spieler die bessere Spielanlage gehabt, der Gegner sei offensiv eher einsilbig vorgegangen: lange Bälle auf Stürmer Andreas Krenzler. Das 1:0 hätte seinen Akteuren mehr Sicherheit geben sollen. Dem 1:1 für den Bezirksligisten sei ein Foulspiel vorausgegangen“, moniert Alexander Mayer.

Zu den Toren: Das schon erwähnte Führungstor resultierte aus einem der wenigen Angriffe beider Teams, die man tatsächlich als sehr große Torchance bezeichnen kann. Der Ball wurde in der 58. Minute nach einer schönen Kombination auf Omar Sharor durchgesteckt. Aus kurzer Entfernung verwandelte dieser sicher. Den Ausgleich in der 67. Minute könnte man als Folge von Ballglück bezeichnen. Nicht nur die entscheidende Vorlage war nicht gut getimt. Sie hätte alle möglichen Adressaten haben können. Aber der Ball sprang zu Lukas Steinhauser, der keine Mühe hatte, das Spielgerät über die Torlinie zu drücken. – Tore: 0:1 (58.) Sharor, 1:1 (67.) L. Steinhauser. – Treffer im Elfmeterschießen für SG Aulendorf: Steinhauser, Stöckler, Madlener, Maucher. – SV Amtzell: Müller, Schmid, Weber. – ZS: 1200.- Schiedsrichter: Pesch; Butscher, Nusser.

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