Regionalsport See Ost Mit gelichtetem Lazarett in die Auswärtsserie

Dennis Reimer wieder im Team der Ravensburg Towerstars, Mathieu Pompei im Training. Towerstars haben in den nächsten zwei Wochen ungewöhnlichen Spiel-Rhythmus in der Eishockey-DEL-2.

Eishockey-DEL-2: Dredner Eislöwen – Ravensburg Towerstars (heute, 19.30 Uhr). – So mancher Eishockeyinteressierte in Oberschwaben dürfte sich über die nächsten zwei Wochen des Spielplans gewundert haben. Während die Konkurrenz den gewohnten Freitag-Sonntag-Rhythmus mit jeweils einem Heim- und Auswärtsspiel bestreitet, steht bei den Ravensburg Towerstars nur eine Begegnung jeweils am Freitag auf dem Programm – und die ist auch noch auswärts. Der Grund: die Klubführung wollte der stets angespannten Parksituation, dem Verkehr- und Logistikproblem während der regionalen Verbrauchermesse „Oberschwabenschau“ aus dem Weg gehen. Die Towerstars nehmen diesen ungewöhnlichen Rhythmus sportlich, im wahrsten Sinne des Wortes. „Wir müssen so oder so 26 Auswärtsspiele bestreiten, wann wir das machen, ist am Ende egal“, scherzte Trainer Jiri Ehrenberger.

Das einzige Spiel an diesem Wochenende bestreiten die Towerstars bei den Eislöwen in Dresden. Die stehen derzeit mit 14 Punkten auf Rang fünf und haben aus den vier Heimspielen nur zwei Zähler abgegeben. Die Towerstars werden es also nicht einfach haben, sich aus der zähen Lage im Tabellenkeller heraus zu manövrieren. Hoffnung können sie jedoch aus dem Umstand schöpfen, dass sich das Lazarett wieder ein Stück weit geleert hat. Dennis Reimer konnte die Trainingswoche ohne Probleme bestreiten, einem Comeback steht damit nichts im Wege. Bei Mathieu Pompei, der ebenfalls an einer leichten Gehirnerschütterung litt, gibt es ebenfalls positive Signale. „Ich habe keine Probleme mehr und hoffe, dass das auch so bleibt“, betonte der 26-jährige Kanadier, der im Abschlusstraining am Donnerstag noch im grünen Sonder-Trikot trainierte.

„Wir wollen kein Risiko eingehen und ihn zu früh in die Zweikämpfe schicken“, begründet Jiri Ehrenberger die Vorsicht. Übernächstes Wochenende, an dem die Towerstars beim Aufsteiger Bad Tölz zu Gast sind, soll der sehnsüchtig im Team zurückerwartete Mittelstürmer aber sein Comeback geben.

Schon in Dresden werden die Towerstars mit vier kompletten Sturmreihen auflaufen. Diesen Umstand hat Trainer Jiri Ehrenberger auch gleich zur Vorgabe gemacht. „Wir sind tief genug besetzt, dass wir mit allen Reihen Vollgas geben und Druck machen können“, verlangt der Coach. Dabei will er aber nicht nur im gegnerischen Drittel vollen Einsatz sehen, sondern auch in der eigenen Zone. „Wir haben trotz der Niederlagen und dürftigen Punktausbeute gezeigt, dass wir bei fünf gegen fünf gutes Eishockey spielen“, fährt Ehrenberger fort. Er fordert von seinen Spielern aber bedingungslose Disziplin in allen Spielfeldzonen ein.

Die Auswärtsbegegnung in Dresden wird als Livestream unter www.sprade.tv zu sehen sein. Im Restaurant der Ravensburger Eissporthalle wird es dazu ab 19.30 Uhr auch ein Public-Viewing geben. Die derzeit verletzten Spieler Stephan Vogt und Mathieu Pompei werden zusammen mit den Fans das Spiel dort verfolgen.

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