Regionalsport See Ost Lustenau keine Chance gelassen

Handball-Bezirksligafrauen der HSG Friedrichshafen gewinnen klar mit 26:15. die TSG Ailingen stoppt beim 18:18 gegen Lonsee/Amstetten seine Niederlagenserie. Kressbronn gewinnt beim Tabellenführer Biberach mit 26:22.

Handball-Bezirksliga, Frauen: HSG Friedrichshafen-Fischbach – HC Lustenau 26:15 (11:11). – Die HSG hat ihrem Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance gelassen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit zogen die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang unaufhaltsam davon. Und das, obwohl HSG-Trainer Damir Turnadzic erneut Personalprobleme plagten. Die Verletztenliste ist lang, deshalb trugen am Samstag mit Isabel Heina, Celina Hörmann, Yasmin Barbouchi und Debütantin Sina Knoll gleich vier A-Juniorinnen das Damentrikot. Aber auch der HC war ersatzgeschwächt, mit gerade mal acht Spielerinnen angereist.

Dennoch war in schon in den Anfangsminuten zu spüren, dass Lustenau der HSG nichts schenken würde, kam deutlich besser in die Partie. Zwar ging die HSG in Führung, doch die Vorarlbergerinnen nutzten die Lücken in der HSG-Abwehr konsequent aus und drehte den Spielstand zu ihren Gunsten (7:5; 18.). Bis zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel, das von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. Keine Mannschaft schaffte es, sich einen Vorteil zu erspielen. Nach dem Seitenwechsel wachte die HSG endgültig auf. Vor allem HSG-Torhüterin Nadine Rölli erwies sich als starker Rückhalt, nahm den Gästen einige freie Würfe. Darüber hinaus stellte Damir Turnadzic die Abwehr um. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte. Die HSG-Abwehr stabilisierte sich zunehmend, stellte den HC vor eine schwere Aufgabe. Immer wieder eroberten die Friedrichshafenerinnen den Ball, zogen mit hohem Tempo Richtung Lustenauer Tor und schlossen erfolgreich über die erste und zweite Welle ab. Nach einem 6:1-Lauf war die Entscheidung gefallen. Lustenau biss sich an der offensiver agierenden Abwehr die Zähne aus, brachten den Ball im zweiten Spielabschnitt nur noch vier Mal im HSG-Gehäuse unter. Yasmin Barbouchi erzielte nach einem Doppelpack das 22:14 (52.). Damit nicht genug: Bis zur letzten Minute blieb die HSG aufmerksam, ihrer Taktik treu und hielt das Tempo hoch. Mit der Schlusssirene stand den HSG-Damen ein deutlicher, aber verdienter Heimsieg zu Buche.

HSG FN-Fischbach: Rölli (Tor), Diemer (4/2), Haid (4), Müller (3), Wildner (3), Hörmann (3), Barbouchi (2), Heina (2), Scharr (2/1), Stellmacher (1), Knoll (1), Pechar (1), Kordes.

TSG Ailingen – HSG Lonsee/Amstetten 18:18 (11:10). – Die TSG hat ihre Niederlagenserie gestoppt und sich ein Unentschieden gegen den Absteiger erkämpft.

Die TSG kam gut ins Spiel, führte nach Toren durch Lydia Künstler und Clarissa Höhn (3:1; 6. Minute). Im Laufe des Spiels fanden sich die Gäste immer besser zurecht, glichen aus und gingen in Führung (6:4; 14.). Die TSG ließ sich nicht abschütteln, wollte die nächsten Punkte mitnehmen. Nach fünf Toren in Folge drehte die TSG den Spielstand erneut, haderte jedoch, weil viele freie Würfe bei der HSG-Torhüterin gelandet waren. „Unser großes Problem ist momentan, dass wir unsere Chancen nicht nutzen. Wir schaffen es nicht, freie Würfe im Tor unterzubringen“, sagt Coach Richard Darga. Bis zur Halbzeit blieb es ein Duell auf Augenhöhe, mit einem hauchdünnen Vorsprung für Ailingen. Die Gäste erwischten den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt, profitierten von zwei vergeben TSG-Strafwürfen, erzielten drei Tore in Folge zum 14:12 (39. ). „Ich rechne meiner Mannschaft hoch an, dass sie immer weiter gekämpft und an sich geglaubt hat.“ Bis zur Schlussphase lief Ailingen den zwei Toren hinterher. Darga nahm eine Auszeit, seine Worte schienen gefruchtet zu haben. Die TSG nahm noch einmal alle Kräfte zusammen, ließ die HSG nicht davonziehen. Zwei Minuten vor Spielende glich Katharina Kramer aus (18:18), den letzten Angriff hatten die Gäste. Ihr Angriff wurde abgewehrt. „Zwei Punkte wären schön gewesen, aber ich bin auch mit einem zufrieden. Ich hoffe, dass wir uns jetzt langsam vom Tabellenkeller lösen können“, fasst der TSG-Coach zusammen.

TSG Ailingen: N. Kramer, Kolb (beide Tor), K. Kramer (4), Haake (3), Höhn (3), Divy (2), Meschenmoser (2), Jäger (1), Katzenmaier (1/1), Zinser (1), Künstler (1), Mitsching, Schmidt, Michel.

TG Biberach II – TV Kressbronn 22:26 (10:15). – Ganz nach dem Motto: „Alles ist möglich!“ wollten die Kressbronnerinnen dem nicht unbekannten Tabellenführer von Anfang an zeigen, was sie drauf haben, und nach den vorherigen Niederlagen das Spiel für sich entscheiden.

Voll konzentriert kamen dieTVK-Damen von Beginn an gut in die Partie, und so gelang ihnen in der elften Spielminute das 7:2. Mit schnellen und gut ausgespielten Angriffen konnte die Führung gehalten werden und dank der starken Abwehrarbeit mussten in der ersten Halbzeit nur zehn Gegentreffer in Kauf genommen werden. Jetzt hieß es: Nicht nachlassen, weiterhin die Oberhand behalten! Wie schon in der ersten Halbzeit waren die Damen aus Kressbronn von Beginn an voll konzentriert, verteidigten die fünf Tore Vorsprung. Dank einer starken Mannschaftsleistung und einer lauten Bank gelang es Lisa Steiner sogar, in doppelter Unterzahl ein Tor zu erzielen (25:20, 58.Minute). Mit konstantem Kampfgeist und Siegeswillen nahmen die Mädels mit dem 26:22 verdient die zwei Punkte mit an den See.

Am Sonntag erwarten die Seesterne Ulm-Wiblingen. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Kressbronner Seesporthalle.

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