Leere HSG-Handballhände trotz guter Leistung

Friedrichshafen-Fischbach vergibt zu viele Chancen. Mehr als ein 23:26 schaut gegen denSpitzenreiter der Handball-Landesliga, die SG Hegensberg-Liebersbronn, nicht heraus.

Handball Landesliga: HSG Friedrichshafen-Fischbach – SG Hegensberg-Liebersbronn 23:26 (12:14). – (kst) Für die Landesligahandballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach gab es am vergangenen Wochenende nichts zu holen. Trotz guter Leistung unterlagen sie mit drei Toren Unterschied dem Spitzenreiter.

„Unser großes Manko heute war die Chancenverwertung. Wir sind zu vielen freien Würfen gekommen, haben sie aber nicht im Tor unterbringen können“, erklärt HSG-Trainer Stephan Kummer, warum seine Mannschaft leer ausging. Die HSG-Truppe musste auf David Tov-masyan, Janik Weisner und Torhüter Philipp Robakowski verzichten. Unterstützt wurde sie von den A-Jugendlichen Fabian Pentzlin, Tim Nothelfer und Torhüter Luca Morawetz. Außerdem stand Jacob Schicketanz aus der zweiten Männermannschaft zur Verfügung. „Die Mannschaft hat einen tollen Kampfgeist und eine gute Einstellung bewiesen“, lobte der HSG-Verantwortliche. „Das Team hat funktioniert und das lässt uns optimistisch Richtung Abstiegskampf schauen.“

In den Anfangsminuten entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Friedrichshafener Handballer spielten mutig und verteidigten aggressiv und konsequent. „Ich bin heute vor allem mit der Abwehrleistung zufrieden. Gegen den Tabellenführer nur 26 Tore zu kassieren, das ist in Ordnung. Auch die Torhüterleistung war sehr gut.“

Stefan Dohrn traf zum 5:6 für seine HSG (11. Minute). Dann aber fanden sich die Gäste immer besser im Spiel zurecht, nutzten die technischen Fehler und die schlechte Chancenverwertung der Friedrichshafener und erhöhten auf 13:7 (22.). Linksaußen Julian Fischinger beendete die Torflaute der Gastgeber und leitete eine kleine Aufholjagd bis zur Halbzeitsirene ein.

Gleich nach dem Seitenwechsel gelang der HSG das Anschlusstor zum 13:14. Wieder entwickelte sich danach eine offene Partie in der Bodenseesporthalle, in der die Hausherren nie zuließen, dass sich der Spitzenreiter absetzte (16:17; 45.). In den folgenden Minuten erspielten sich aber wieder die Gäste Vorteile. Auch eine Auszeit der Friedrichshafener änderte nichts daran, dass sich die SG vorentscheidend absetzte (23:17; 53.). Trotz allem wehrten sich die Handballer vom Bodensee gegen die drohende Niederlage, profitierten dabei von einer Überzahlsituation. Noch einmal machte die magere Chancenverwertung der HSG Friedrichshafen-Fischbach aber einen Strich durch die Rechnung. Und so durfte sich der Favorit am Ende über einen verdienten Auswärtssieg freuen.

HSG FN-Fischbach: Göser, Morawetz (beide Tor), Gorzalka (6), Witzemann (4), Dohrn (4), Fischinger (4/1), Kotnik (3), Westerholt (1), Pentzlin (1), Nothelfer, Turnadzic, Schöberl, Schicketanz.

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