Regionalsport See Ost Die Towerstars-Serie ist gerissen

Heimniederlage gestern Abend gegen Kaufbeuren. Die Aufholjagd in der Eishochey-DEL-2 endet mit einem 3:5 gegen clevere Gäste. Kräfteverschleiß hat sich bemerkbar gemacht.

Eishockey-DEL-2: Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren 3:5 (1:3, 0:0, 2:2). – Derby-Zeit in der Ravensburger Eissporthalle, zum ersten Mal in dieser Saison trafen die Towerstars auf den ESV. Trainer Jiri Ehrenberger hatte allerdings nur 15 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen, wie schon am Sonntag fehlten neben Raphael Kapzan und Stephan Vogt erneut Mathieu Pompei sowie Vincenz Mayer. Die Gastgeber starteten vor stimmungsvoller Kulisse zielstrebig und nahmen sofort das Kaufbeurer Tor unter Beschuss. Der erste Treffer schlug allerdings auf der eigenen Seite ein. Blomqvist traf nach nur 67 Sekunden. Die Towerstars fanden recht schnell ins Spiel und nach sechseinhalb Minuten glich Arturs Kruminsch schon aus. Geschickt hatte er einen Schlenzer von Sören Sturm vor dem Tor gestoppt und aus der Drehung ins leere Tor getroffen. Jetzt lief es bei den Gastgebern, die sich eine Vielzahl an Chancen herausspielten. Deutlich effizienter allerdings die Gäste. In der elften Minute brachte Ketterer die Allgäuer mit einem abgefälschten Schuss wieder in Führung, die baute Schäffler sogar auf 3:1 aus. So hatten sich die Towerstars den Start nicht vorgestellt.

Eine Strafzeit gegen Kaufbeuren kurz vor der ersten Pause ermöglichte den Towerstars im zweiten Spielabschnitt eine numerischer Überzahl samt hochkarätiger Möglichkeiten. Adam Lapsansky stand beispielsweise völlig frei vor ESV-Torhüter Bastian Kucis, dieser parierte glänzend. So ging es auch kurz danach den Kollegen der anderen Sturmreihen. Die Towerstars dominierten das Spielgeschehen klar, doch das Tor der Gäste schien wie vernagelt. Auch wenn das Team von Trainer Jiri Ehrenberger sich immer wieder in der gegnerischen Zone festsetzen konnte, es bestand immer Kontergefahr. Richtig gefährlich wurde es zwei Minuten vor Ende des zweiten Spieldrittels aufgrund von zwei gleichzeitig ausgesprochenen Strafzeiten gegen Max Kolb und Jakub Svoboda. Doch die Towerstasr standen sehr gut in ihrer doppelten Unterzahl und verhinderten so die mögliche Vorentscheidung für Kaufbeuren.

Im Schlussabschnitt wirkten die Towerstars im Spiel nach vorn verkrampft, machten sich schwindende Kräfte bemerkbar. Kaufbeuren präsentierte sich frischer und effektiver in der Chancenverwertung. Josef Lewis schaltete (50.) am schnellsten, als der Puck frei lag – 1:4. Eine Gäste-Strafzeit hielt die Towerstars in Schlagdistanz. Lukas Slavetinsky verkürzte nur eineinhalb Minuten später auf 2:4. Die Schlussphase gestaltete sich richtig spannend. Als sich Kaufbeuren vier Minuten vor Ende eine Strafzeit leistete, schaffte erneut Slavetinsky das 3:4. Die Hoffnung auf eine dramatisch Schlussphase hatte sich aber zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erübrigt. Thomas Supis unterlief hinter dem eigenen Tor eine Strafzeit, in Unterzahl ließen sich die Allgäuer nicht knacken. Als die Towerstars dennoch den Torhüter für einen fünften Feldspieler vom Eis holten, machte Blomqvist mit einem Schuss ins leere Tor alles klar. – Tore: 0:1 (01:07) Blomqvist (Karevaara), 1:1 (06:25) Kruminsch (Sturm, Zucker), 1:2 (10:49) Ketterer (Thomas), 1:3 (17:36) Schäffler (Schmidle, Blomqvist), 1:4 (49.12) Lewis (Billich, Sauralt), 2:4 (50.41) Slavetinsky (Lapsansky, Svoboda), 3:4 (56.41) Slavetinsky (Roloff, Pfaffengut, 5:4), 3:5 (59.48) Blomqvist (Schmiedle, Ketterer, 5:4). – Strafminuten: Towerstars 6, Kaufbeuren 16. – Zuschauer: 2445.

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