Im Kampf gegen den Drogenhandel in der Schweiz meldet die Kantonspolizei Aargau einen Erfolg. Laut einer Medienmitteilung führten aufwändige Ermittlungen die Polizei und Staatsanwaltschaft auf die Spur eines Drogenrings. „In einer koordinierten Aktion wurden kürzlich mehrere Tatverdächtige festgenommen“, heißt es. Und im Rahmen der Ermittlungen seien rund 20 Kilogramm Kokain sichergestellt worden.

Im Alter zwischen 28 und 32 Jahren

Mehrmonatige und aufwändige Ermittlungen der Aargauer Kantonspolizei und der kantonalen Staatsanwaltschaft seien vorausgegangen. Ende Februar habe die Polizei in einer koordinierten Aktion dann vier Tatverdächtige festgenommen. Sie habe in den Kantonen Aargau, Luzern und Solothurn zeitgleich Hausdurchsuchungen durchgeführt. Laut Angaben handele es sich bei den Festgenommenen um zwei Kroaten, einen Schweizer und eine Schweizerin – alle im Alter zwischen 28 und 32 Jahren.

Einen Verdächtigen im Auto aufgespürt

Einen der Verdächtigen soll die Polizei unterwegs in einem Auto verhaftet haben. Spezialisten des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit hätten den Wagen durchsucht und seien auf ein professionell verbautes Versteck gestoßen. Darin hätten sich zehn Kilogramm Kokain im Wert von rund einer Million Franken befunden.

Laut Information der Kantonspolizei war bereits Mitte Januar ein Kurier der gleichen Bande bei der Ausreise nach Deutschland in Basel verhaftet worden. Damals seien in einem ähnlichen Schmuggelversteck ebenfalls zehn Kilo Kokain zum Vorschein gekommen.

Die mutmaßlichen Drogenhändler befinden sich laut Angaben für die weiteren Ermittlungen in Untersuchungshaft.

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