Drei Unfälle am Dienstag, 21. Juni, haben die Kantonspolizei Aargau auf Trab gehalten. In allen drei Fällen sind die Autofahrer laut Polizeimeldung eingenickt. In Brugg, auf der A1 bei Neuenhof und in Bad Zurzach gab‘s nach Kollisionen erhebliche Blechschäden. Zwei Personen mussten laut Angaben ins Spital gebracht werden.

Brugg: In eine Lärmschutzwand und einen Lastwagen

In Brugg ist ein 66-Jähriger mit seinem Auto kurz vor 13 Uhr in eine Lärmschutzwand und in einen Lastwagen gekracht. Er war laut Polizei auf der Zurzacherstraße Richtung Lauffohr unterwegs, als er nach den ersten Aussagen kurz einnickte und auf die Gegenfahrbahn geriet.

Der Unfallverursacher wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Seinen Führerschein musste er sofort abgeben.

Bad Zurzach: Frontalzusammenstoß mit Gegenverkehr

Auch bei einem Frontalzusammenstoß in Bad Zurzach, kurz vor 17 Uhr, ist ein 59-jähriger Autofahrer vermutlich eingenickt. Zumindest schließt das die Kantonspolizei nicht aus, wie sie mitteilt. Der Unfallverursacher soll auf der Zürcherstraße in Richtung Rekingen gefahren sein. An die Kollision mit dem entgegenkommenden Fahrzeug können er sich nicht erinnern.

Eingeschlafen und in den Gegenverkehr gekracht: Dieses Fahrzeug ist nach einem Unfall in Bad Zurzach schwer demoliert.
Eingeschlafen und in den Gegenverkehr gekracht: Dieses Fahrzeug ist nach einem Unfall in Bad Zurzach schwer demoliert. | Bild: Kantonspolizei Aargau

Beide Fahrer kamen laut Angaben leicht verletzt ins Spital. Dem 59-Jährigen wurde der ausländische Führerschein aberkannt.

Neuenhof: Auto kracht auf der A1 in eine Betonmauer

Kurz nach 13 Uhr war ein 34-jähriger Autofahrer auf der Autobahn auf dem Gemeindegebiet von Neuenhof Richtung Bern unterwegs. Nach eigener Aussage sei er ebenfalls kurz eingenickt. Laut Polizei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in eine Betonmauer der Überdachung Neuenhof.

Die Betonmauer an der Autobahn bei Neuenhof hat am Fahrzeug Spuren hinterlassen.
Die Betonmauer an der Autobahn bei Neuenhof hat am Fahrzeug Spuren hinterlassen. | Bild: Kantonspolizei Aargau

Der Unfallfahrer wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, und er musste den Führerschein ebenfalls abgeben.

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