Die Verhandlungen waren erfolgreich: Die eigentlich coronabedingte Sozialversicherungs-Ausnahme, wonach Grenzgänger ohne Einschränkung aus dem Homeoffice aus arbeiten können, bleibt bis Ende Juni 2023 bestehen. Das hat das Bundesarbeitsministerium dem SÜDKURIER bestätigt.

Wer einen Arbeitsplatz in der Schweiz hat, kann dort also auch sozialversichert bleiben, wenn er de facto von Deutschland aus arbeitet. Eigentlich ist Homeoffice nur zu einem Viertel der Arbeitszeit erlaubt, wenn man seinen Grenzgänger-Status in diesem Bereich nicht verlieren will.

Schon seit einigen Monaten ist zudem klar, dass die Arbeit aus der Ferne auch steuerrechtlich keine negativen Konsequenzen für Grenzgänger hat – wobei es hier eine Einschränkung gibt und zumindest ein Präsenztag in der Woche nötig ist.

Lösung für Grenzgänger nach Juni 2023 noch offen

Offen ist derzeit noch, was nach Juni 2023 passieren wird. Die immer wieder verlängerte Übergangsregel soll in eine dauerhafte Lösung überführt werden, die Homeoffice ebenfalls flächendeckend möglich hält. Dazu laufen Verhandlungen zwischen Deutschland und der Schweiz. Beim Bundesarbeitsministerium gab man sich zuletzt zuversichtlich, dass diese Gespräche erfolgreich sein werden.

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