Fußball-Verbandsliga: Manchmal ist es einfach besser, nochmals eine Nacht drüber zu schlafen. Daniel Miletic ging es nach dem 1:1-Unentschieden der Villinger U21 in Elchesheim nicht anders. „Ich bin immer noch sauer. Aber aus der Emotion heraus hätte ich vielleicht Dinge gesagt, die ich nun anders formuliere“, so der Trainer.

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Zwar bleibt Miletic in seinen Kritikpunkten moderat, doch ein wirkliches Blatt nimmt er immer noch nicht vor den Mund. „Als hätten wir die Dinge im Training unter der Woche nicht angesprochen, die gegen den Tabellenletzten auf uns zukommen. In den Einheiten hatte ich den Eindruck, dass sie es kapiert haben. Im Spiel jedoch habe ich eine gewisse Überheblichkeit gespürt“, sagt er im Nachgang. Dadurch fühle sich die Punkteteilung wie eine Niederlage an. „Weil wir zu fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgegangen sind“, spricht er den Chancenwucher seines Teams an.

Miletic hebt aber auch positive Dinge hervor. „Zum einen sind die Spieler einsichtig, von sich selbst enttäuscht. Dies war nach dem Schluss-Pfiff jedem einzelnen anzumerken“, macht der Trainer deutlich. Und ergänzt: „Zum anderen sind wir seit nunmehr vier Begegnungen ungeschlagen, dies sollte Selbstvertrauen geben.“ Genau diesen Punkt hebt auch Sport-Vorstand Arash Yahyaijan hervor: „Natürlich hätten wir durch die Spiele gegen Bühlertal und Elchesheim gerne vier Punkte mehr auf unserem Konto gehabt. Doch ist dies eine extrem junge Mannschaft, die ihre Sache super macht.“

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Darüber hinaus schenkte Miletic seinem Sohn David das Vertrauen, brachte ihn trotz Rückstand zu diesem Zeitpunkt. „In der halben Stunde hat er trotz ungewohnter Position seine Sache gut gemacht“, so Miletic. Mit ihm geht der Trainer eher überkritisch um, darum ist das Lob nach dessen Verbandsliga-Debüt umso höher zu bewerten.

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