Fußball-Verbandsliga: FC Singen 04 – FV RW Elchesheim (Samstag, 15.30 Uhr, Hohentwielstadion). – Das jüngste Auswärtsspiel beim Kehler FV war eine spannende Angelegenheit. Trotz einer über weite Strecken der Partie tollen Leistung geriet der FC Singen 04 mit zwei Toren in Rückstand. Unbeirrt und mit super Moral erzielte der Aufsteiger aus dem Hegau aber doch noch den Ausgleich zum 2:2. Sicherlich etwas glücklich, aber nicht unverdient. Auch die kommende Aufgabe im eigenen Stadion gegen Elchesheim hält einige Tücken parat. Die Gäste aus dem Karlsruher Umland sind nicht gut in die Saison gestartet. In der Anfangsphase der Runde musste sich der Mit-Aufsteiger aus Elchesheim erst einmal in der Verbandsliga zurechtfinden. Immerhin konnten gegen besser platzierte Mannschaften Punkte geholt werden, gepaart mit teils knappen Niederlagen.

Am vergangenen Spieltag setzten die Rot-Weißen ein Ausrufezeichen mit einem glatten Sieg gegen die Reserve des Bahlinger SC. „Das ist eine sehr unangenehme Aufgabe am Wochenende“, ist sich der Singener Sportvorstand Zinsmayer sicher und fordert „vollen Einsatz und Fokus auf das Spiel“. Wenn die Mannschaft die Tugenden der letzten Spiele auf den Platz bringt, dann ist die Chance auf Punkte gegeben. (mab)

SV 08 Kuppenheim – SC Pfullendorf (Samstag, 15.30 Uhr, Wörtelstadion) – Den Kuppenheimern, ihrem Erzrivalen aus Oberligazeiten in den 1980er-Jahren mit seinen markanten Ex-Schalker Recken Helmut Kremers und Klaus Beverungen, begegnen die Pfullendorfer mit einem Heidenrespekt. „Dort haben wir nicht immer glücklich ausgesehen“, weiß Trainer Hakan Karaosman aus eigener Erfahrung, welch dicker Brocken sich dem Spitzenreiter in den Weg stellen wird. Kein Wunder, dass bei den Mittelbadenern vor stets frenetisch aufgeheizter Kulisse die Heimstärke als Markenzeichen gilt. Vier Tore im Schnitt stehen bei ihren bisherigen drei Siegen im Wörtelstadion zu Buche. Garanten einer geballten Offensivpower sind Pascal Buttermilch, Benjamin Radke und Emanuele Giardini.

Die gute Heimbilanz steht zwar im krassen Kontrast zur Auswärtsschwäche – das 2:4 in Teningen bewerteten die Kuppenheimer zuletzt selber als „heftigen Dämpfer“ auf eigene Ambitionen. „Wir lassen uns jedenfalls davon nicht blenden“, sagt Karaosman im Wissen, dass seine Schützlinge einen „sehr guten Tag erwischen“ müssten, um sich so gut wie im Vorjahr mit einem 2:1-Erfolg behaupten zu können. Seine Devise lautet daher: „Wir müssen über den Kampf ins Spiel finden“. Vordergründig gelte es, Sand ins Getriebe der Kuppenheimer Angriffsmaschinerie zu streuen, um dann eigene Akzente zu setzen.

„Wir können für dieses Spiel komplett durchladen“, sagt Karaosman im Hinblick auf sein gut munitioniertes Team, das nahezu verletzungsfrei ist. Nur Stürmer Silvio Battaglia (Zyste im Knie) wird wohl passen müssen. Mittelfeldmann Nicola Gugielmelli ist nach langer Abstinenz wieder im Training, aber für einen Einsatz noch tabu. (jüw)