SC Pfullendorf – FC Teningen (Samstag, 15 Uhr, Geberit-Arena) – Der Erste trifft auf den Dritten: Der SC Pfullendorf steht beim Gipfeltreffen vor seiner ultimativen Prüfung auf Widerstandskraft und Zähigkeit in dieser noch jungen Saison. „Die Tabelle stellt ein verzerrtes Bild dar. Lägen die Teninger nicht mit zwei Spielen im Rückstand, wären sie der eigentliche Tabellenführer“, rückt SCP-Trainer Hakan Karaosman die Verhältnisse ins gerade Licht.

Denn tatsächlich stellt sich im heimischen Stadion das bis dato torfreudigste und abwehrstärkste Team der Verbandsliga vor. Auffällig ist, dass ihre erfolgreichsten Schützen Florian Haselbacher, Timo Wehrle und Maximilian Resch allesamt auf Mittelfeldpositionen beheimatet sind, Aufsteiger Elchesheim bekam dies beim 0:9 am deutlichsten zu spüren.

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Das gute Abschneiden des Gegners aus dem Breisgau ist für Karaosman keineswegs verwunderlich, nachdem dessen Spielerkader mit einigen oberligaerfahrenen Kräften ergänzt wurde. „Die sind gut aufgestellt. Es kommt somit das Beste, mit dem wir uns messen können“, freut sich Pfullendorfs Coach auf diese wohl schwerste Bewährungsprobe.

Sein Team müsse da noch eine Schippe drauflegen vor einer erhofften größeren Zuschauerkulisse. Der Stachel der Enttäuschung saß bei ihm nach dem 3:3 in Waldkirch tief – insbesondere alle aus seiner Sicht unnötigen Gegentore wurmten den Pfullendorfer Coach gewaltig.

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Am Leistungsprinzip über die Trainingsleistung wird aber festgehalten. Das zuletzt erprobte strategische Konzept zahlte sich zuletzt mit den Einwechselspielern Connor Mitchell und Luca Gruler aus, die starke Akzente im Offensivverhalten zu setzen wussten. Lediglich bei Flügelflitzer Mert Aras war nach überstandener muskulärer Verletzung etwas Zurückhaltung zu spüren.

Die Personallage bleibt gegenüber der Vorwoche unverändert gut: Lediglich Cenk Bulanik hat noch Trainingsrückstand, Nicola Guglielmelli befindet sich in der Aufbauphase. (jüw)

FC Singen 04 trifft auf Gegner mit großem Potenzial

FC Singen 04 – SC Hofstetten (Samstag, 15.30 Uhr, Hohentwielstadion). – Mit dem jüngsten Punktgewinn in Bühlertal bleibt der Aufsteiger FC Singen 04 ungeschlagen in der Verbandsliga. Nach dem Spiel wusste man auf Seiten der Hegauer zunächst nicht, ob man sich über den Punktgewinn freuen oder aber verlorenen Zählern nachtrauen soll. Schlussendlich war man aber doch zufrieden im Singener Lager und schaut optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Der nächste Gast im Hohentwielstadion ist der SC Hofstetten.

Die Mannschaft aus der Ortenau zeigt bislang in der Runde unterschiedliche Gesichter. Mit teils recht knappen Niederlagen und auch Siegen gegen die hoch eingeschätzten Teninger sowie zuletzt am vergangenen Wochenende gegen die Reserve des Bahlinger SC.

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Das zeigt deutlich auf, welches Potenzial in der Mannschaft von Spielertrainer Denis Kopf steckt. Auf Singener Seite ist man sich sicher, dass die Mannschaft deutlich besser spielt und ist, als es der derzeitige Tabellenplatz vermuten lässt.

Natürlich wollen die Hohentwieler ihren Status der ungeschlagenen Spiele weiter ausbauen. Doch auch am kommenden Wochenende gilt, die bestmögliche Performance zu bieten und alles dem Erfolg unterzuordnen. In dieser Liga werden Nachlässigkeiten bitter bestraft, und mit halbherzigem Engagement ist kein Erfolg zu erreichen. Deshalb gilt die volle Konzentration auf die kommende Aufgabe gegen selbstbewusste Akteure aus Hofstetten. (mab)