Fußball-Verbandsliga: FC Waldkirch – FC 08 Villingen U21 (Samstag 15.30 Uhr). Daniel Miletic gibt sich keiner Illusion hin. „Das wird ein enges, besser gesagt ekliges Spiel“, sagt der Trainer der U21 des FC 08 Villingen vor dem Gastspiel seiner Mannschaft beim FC Waldkirch. Und liefert für diese Einschätzung gleich mehrere Begründungen hinterher: „Gegen sie haben wir uns oft schwergetan, in der vergangenen Saison wurden beide Spiele knapp mit 0:1 verloren. Dies ist ein angenehmer Gegner, zweikampfstark, der oft tief steht, aber gerade bei eigenen Standards gefährlich ist.“

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Genau darauf sind er und seine Mannschaft vorbereitet. „Wir müssen jederzeit hellwach sein, die Sache konzentriert angehen und unsere eigenen Chancen konsequent nutzen“, fordert Miletic. Wohl ahnend, dass sich davon nicht allzu viele ergeben werden. Denn nochmals wird sich das Team von Spielertrainer Fabian Nopper nicht so abschießen lassen wollen, wie am vergangenen Wochenende. Als Waldkirch von Kuppenheim gleich sechs Stück eingeschenkt bekam.

Dennoch ist der Villinger Trainer guter Dinge. „Wir wollen unsere Serie von zuletzt fünf ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen und auch aus dem Breisgau etwas Zählbares mitbringen“, macht Miletic deutlich. Klein, aber fein wird dabei der Kader des FC 08 sein, auch wenn noch nicht alle Akteure nach Blessuren oder Krankheiten wieder bei 100 Prozent angelangt sind. „Doch ich nehme nur fitte Spieler mit, habe genügend Alternativen“, verspricht er.

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Dass ein Einzelner selbst in einer Mannschaftssportart viel ausmachen kann, zeigt sich gerade am Beispiel des Gegners. Die 19 Treffer von Sandro Rautenberg in der vergangenen Saison waren überragend, riefen aber natürlich auch andere Vereine auf den Plan, der 26-Jährige entschied sich für einen Wechsel zum Bahlinger SC. Doch während er in der Regionalliga-Truppe noch keine große Rolle spielt, werden er und seine Tore in Waldkirch schmerzlich vermisst. Für Miletic ist er aber nicht der einzige Grund, warum beim letztjährigen Tabellendritten noch nicht alles rund läuft. „Sie hatten einige Abgänge und warten seit nunmehr vier Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn“, berichtet er. Immerhin holten sie einen Zähler gegen den Tabellenführer Pfullendorf, Villingen ist also trotzdem gewarnt.

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