FC Singen 04 – FC 08 Villingen II (Samstag, 14.30 Uhr, Hohentwiel-Stadion). – Nach den jüngsten Niederlagen will der FC Singen 04 den negativen Trend umkehren und in die Erfolgsspur zurückkehren.

Mit der Reserve des FC 08 Villingen kommt nun eine Mannschaft ins Hohentwielstadion, die in dieser Saison mit unterschiedlichen Gesichtern auftritt. Nach Erfolgen gegen Top-Mannschaften gab es auch Niederlagen gegen vermeintlich schwächere Teams. Bleibt also abzuwarten, wie sich die Schwarzwälder am Samstag präsentieren.

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Die Singener analysierten die vergangenen Negativerlebnisse und schauen optimistisch nach vorne. „Trotz der Niederlagen war ich mit den Auftritten und der Einstellung sehr zufrieden“, sagt Trainer Christian Jeske. Und tatsächlich fehlte etwas das Spielglück, das im ersten Drittel der Saison vorhanden war.

Im Umfeld der Nullvierer ist man dennoch sehr zufrieden mit der bisherigen Saison und den gezeigten Leistungen. Für Singens Coach ist es ein besonderes Spiel, da er einige Jahre seiner aktiven Karriere in Villingen absolvierte. Es wird also nach dem Spiel gegen Pfullendorf das zweite besondere Match für ihn.

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Diesmal wollen er und seine Mannschaft es aber besser machen und die Punkte in Singen behalten. Die Blau-Gelben möchten mit einem positiven Gefühl in die letzten Aufgaben vor der Winterpause. Dazu bedarf es einen Sieg, der durch einen mutigen Auftritt erreicht werden soll. (mab)

SCP beim formstarken FC Denzlingen

FC Denzlingen – SC Pfullendorf (Samstag, 14.30 Uhr, Einbollenstadion) – Für den Ligazweiten SC Pfullendorf stehen bis zur Winterpause drei hochbrisante Spitzenbegegnungen auf dem Spielplan. Schon die stets sehr aggressiv eingestellten Denzlinger stellen als vorjähriger Vizemeister eines der Schwergewichte der Verbandsliga dar.

Sie sind nach Startschwierigkeiten nun so richtig ins Rollen gekommen und befinden sich als Rangsechster in Lauerstellung. Mit fünf ungeschlagenen Partien – darunter vier Siege – haben sich die Breisgauer im Positivtrend zur Mannschaft der Stunde gemausert.

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Vor allem gilt es, den einst in der Talentschmiede des SC Freiburg gestählten, drittligaerfahrenen und 31-jährigen offensiven Strippenzieher Erich Sautner an die Kandare zu nehmen – mit neun Treffern ist er deren bester Schütze. Überhaupt zählt Denzlingen neben Lahr und Teningen zu den offensivfreudigsten Teams, nackte Zahlen, sprich: 39 Treffer belegen dies eindrücklich. Der SCP hat 28 Tore auf seinem Habenkonto.

„Das wird ein ganz heißes Spiel“, macht sich SCP-Coach Hakan Karaosman in der Nachschau zum Heimspiel gegen Elzach keinerlei Illusionen, dass es einer abermaligen Leistungssteigerung seiner Schützlinge bedarf: „Bei uns muss schon alles passen, um dort etwas Zählbares mitnehmen zu können.“

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Einmal mehr geht es ihm um abzurufende Grundtugenden: Seine Elf müsse stets voller Leidenschaft zur Sache gehen und vor allem hinten den Laden im Griff halten. Wie in den beiden Partien zuletzt bewiesen.

Mit einem kompakten Defensivverhalten und dem zurzeit in Top-Form befindlichen Sebastian Willibald als starker Rückhalt im Tor könnte die Rechnung der Linzgauer aufgehen. „Je länger die Null hinten steht, desto größer werden unsere Chancen“, so Karaosmans Kalkül. Das Personaltableau bleibt unverändert, bis auf Connor Mitchell sind alle Kräfte einsatzbereit. (jüw)