Daniel Wehrle, Sie treten mit dem FC 03 Radolfzell auswärts beim Oberligisten Freiburger FC an – aufgrund des Klassenunterschiedes als Außenseiter. Ist das vielleicht sogar ein Vorteil für Ihre Mannschaft?

Wir gehen ganz normal in dieses Spiel und machen uns keine großen Gedanken, wo der Gegner spielt. Es ist auf alle Fälle nicht so, dass wir das Gefühl haben, chancenlos nach Freiburg zu fahren, weil der FFC in der Oberliga spielt. Außerdem haben wir in der ersten Pokalrunde mit dem Erfolg gegen Rielasingen ja schon gezeigt, dass wir Oberligisten ausschalten können.

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Wie schätzen Sie den Freiburger FC ein?

Die Freiburger haben zuletzt zweimal recht hoch gewonnen und sind wohl nicht schlecht in Form. Aber wir müssen uns auch nicht verstecken mit drei Siegen in drei Spielen nach der Winterpause.

Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe für den guten Auftakt?

Eigentlich war die Vorbereitung alles andere als gut bei uns. Wir hatten viele Corona-Probleme und wenige Testspiele. Beim Auftakt in Kuppenheim haben wir dann mit dem letzten Aufgebot gespielt und trotzdem gewonnen. Die Erklärung? Bei uns stimmt es einfach in der Mannschaft. Jeder gibt alles für den anderen. Der Teamgeist ist unser größtes Plus.

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Nach dem Modus wäre der FC 03 Radolfzell als unterklassiger Club bei einem Unentschieden nach 120 Minuten weiter. Beeinflusst das die Taktik Ihrer Mannschaft?

Es geht selten gut, wenn man auf Unentschieden spielen will. Ich denke, unser Trainer Steffen Kautzmann wird uns wieder akribisch auf den Gegner mit all seinen Stärken und Schwächen vorbereiten – und dann suchen wir unsere Chancen und machen unser Spiel. Hinten reinstellen werden wir uns ganz sicher nicht.