Nach zweiwöchiger Trainingspause steigt die Mannschaft des TV Villingen am kommenden Montag in die nächste Phase der Saisonvorbereitung ein. Die neue Punktspielrunde startet am Samstag, 26. September, mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger SV Fellbach. In dieser Woche wird zudem ein Hygienekonzept für die Heimspiele abgestimmt.

Zehn Mannschaften umfasst die neue Regionalliga Süd, wobei sich gleich vier Aufsteiger etablieren wollen. Neben Fellbach starten der USC Freiburg, SK Karlsruhe-Beiertheim II und der TV Rottenburg als Neulinge. Rottenburg ersetzt kurzfristig den TTV Dettingen, der sich wegen zahlreicher personeller Abgänge aus der Liga zurückgezogen hat. Bei Rottenburg spielt die ehemalige Villinger Angreiferin Nadine Hones. Alle vier Neulinge werden von Villingens Trainer Sven Johansson als spielstark eingeschätzt.

Bevor die ersten Bälle über das Netz geschmettert werden, gilt es, ein Hygienekonzept abzustimmen und zu verabschieden. „Es gibt Vorgaben vom Volleyball-Verband und von der Stadt Villingen-Schwenningen. Diese wollen wir koordinieren und umsetzen, denn wir möchten in der Hoptbühlhalle nicht auf unsere treuen Fans verzichten“, sagt TV Villingens Vorsitzender Manfred Herzner. Er wird gemeinsam mit TV-Geschäftsführer Sven Kieninger und den Trainern die Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt führen. Herzner: „Auch wenn der 26. September aktuell noch weit entfernt ist, wollen wir keine Zeit ungenutzt vergehen lassen. Deshalb sprechen wir diese Woche miteinander.“

Sportlich liefen die Trainingseinheiten bis zur zweiwöchigen Pause aus der Sicht von Trainer Johansson vielversprechend. „Wir hatten in nahezu allen Einheiten sechs Spielerinnen auf jeder Seite. Das hat uns geholfen, die Automatismen einzustudieren.“ In den vergangenen 14 Tagen trainierten die Spielerinnen individuell im athletischen Bereich. Gut eingefügt hat sich zuletzt der einzige Neuzugang, Laura Frese, die vom Ligakonkurrenten Tübingen nach Villingen wechselte. „Sie ist eine gelernte Diagonal- und Außenspielerin. Da wird sie uns auch mehr als in der Mitte helfen“, ergänzt Johansson. Fest steht zudem, dass Michelle Feuerstein weiterhin als Spielführerin der Mannschaft aufläuft.

In der heißen Phase der Vorbereitung wollen die Villingerinnen Anfang Dezember ein Turnier in Ulm spielen. Da treffen die Schwarzwälderinnen auf den Gastgeber aus der Dritten Liga und auf den Ligakonkurrenten Tübingen. Johansson hat sich über die Anfrage gefreut und möchte sie wahrnehmen. Zudem ist im September noch ein Trainingswochenende in Villingen geplant. Ab kommende Woche wird es dreimal in der Woche Balltraining geben. „Die Corona-Krise hat uns glücklicherweise nicht zurückgeworfen. Nur die Blockarbeit war verboten. Ansonsten ist in unserem Spiel immer der Mindestabstand gewahrt“, fügt Johansson an.

Gespielt wird in diesem Jahr bis zum 12. Dezember, wobei da bereits das erste Rückrundenspiel in Fellbach ansteht. Nach einer kurzen Pause über den Jahreswechsel geht es am 9. Januar weiter. Der letzte Spieltag ist für den 27. März 2021 angesetzt. Villingen, in der zuletzt abgebrochenen Saison Tabellenzweiter, möchte sich gern schnell wieder in der oberen Tabellenhälfte platzieren. Sollte es mit der Meisterschaft und der Rückkehr in die Dritte Liga klappen, wäre es eine gelungene Saison. Noch aber will der Trainer sein Team nicht unter Druck setzen, zumal über die neun Gegner bisher wenig bekannt ist.

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