Eishockey: Mit voller Kapelle und 22 Mann bestritten die Wild Wings ihr erstes Testspiel der Saison 2022/23. Beim Kooperationspartner EHC Freiburg gab es am Dienstagabend in einer mit 2931 Zuschauern – darunter ca. 600 Schwenninger – richtig gut gefüllten Echte-Helden-Arena einen 3:0-Sieg.

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Acht Verteidiger, 12 Stürmer und zwei Torhüter bot Schwenningens Trainer Harold Kreis im Breisgau auf. Darunter auch der neue Kapitän der Wild Wings, John Ramage. Die beiden Goalies Joacim Eriksson und Marvin Cüpper teilten sich dabei die Arbeit, wobei der Schwede begann. Alle verfügbaren Profis sollten sich an das Spieltempo gewöhnen und sich auf das Spiel für- und miteinander einstellen. Zudem wollte der neue Coach an der Bande der Schwaben auch eine erste Überprüfung des in den vergangenen beiden harten Trainingswochen Gelernten vornehmen. Was der neue „Bandenchef“ der Wild Wings dann gegen den Zweiligisten zu sehen bekam, dürfte ihm nur streckenweise gefallen haben. Mit viel Tempo und Engagement „stürzten“ sich beide Mannschaften in dieses erste Spiel. Dabei lief die Scheibe bei den Gästen in einigen Phasen sehr gefällig und so erspielten sich die Wild Wings leichte Vorteile.

Nach rund zehn Minuten nahmen beide Seiten etwas Geschwindigkeit raus, so kamen die Badener zu mehr Puckbesitz und einigen Chancen. Doch Eriksson war auf dem Posten, ebenso sein Gegenüber Patrik Cerveny, der vor zwei Jahren noch am Neckar aktiv war. Spannenderweise spielten auf Wölfe-Seite gleich weitere sechs Ex-Schwenninger, zudem fehlte der ehemalige Wild-Wings-Kapitän Simon Danner nach einer Knieoperation.

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In den zweiten Abschnitt starteten die Hausherren mit mehr Schwung, durften dazu auch noch in Überzahl agieren. Die Schwenninger Defensive, in diesen Minuten ordentlich gefordert, hielt mit wenigen Wacklern stand. Nachdem ein Tor für die Schwäne durch Ken-André Olimb keine Anerkennung fand, da die Partie bereits unterbrochen war, versuchten Gäste den Druck zu erhöhen. Doch die Freiburger blieben giftig, hielten gut dagegen und der inzwischen eingewechselte Cüpper musste sich mehrfach auszeichnen. Mitten hinein in diese EHC-Drangphase trafen die Wild Wings. Nach einem feinen Querpass von Ville Lajunen war es Miks Indrasis vorbehalten, den ersten Treffer für Schwenningen zu erzielen. Mit diesem 1:0 ging es in die zweite Pause.

Der Schlussabschnitt begann für die Schwaben besser. Sebastian Uvira traf nach Pass von Indrasis zum 0:2. Ein dritter Treffer durch Daniel Pfaffengut wurde wegen hohen Stocks aberkannt, doch der Abstauber von Brandon DeFazio zum nicht unverdienten, aber auch nicht souveränen 0:3-Erfolg saß.