Eishockey: Am Mittwoch gab die baden-württembergische Landesregierung eine neue Corona-Verordnung bekannt (wir berichteten). In den Vorgaben ist unter anderem aufgeführt, dass bis 31. Oktober 2020 Großveranstaltungen mit über 500 Zuschauer untersagt sind. Dies könnte auch die Wild Wings treffen. Geschäftsführer Christoph Sandner hat weiterhin die Hoffnung, dass die Saison 2020/21 in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wie geplant am 18. September starten kann. Gemeinsam mit den anderen DEL-Klubs und Profiligen anderer Sportarten arbeiten die Schwenninger nun an Konzepten für die Wiederzulassung von Zuschauern.

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Sandner: „Auch wir haben natürlich zur Kenntnis genommen, dass das Land Baden-Württemberg das Verbot für Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern bis einschließlich 31. Oktober verlängert hat. Vermutlich werden andere Bundesländer in den kommenden Tagen einen ähnlichen Weg einschlagen. Ob die DEL trotz dieser Beschlüsse an einem Ligastart zum 18. September festhält, wird sich in den kommenden beiden Wochen zeigen.“

Sandner ist diesbezüglich nahezu täglich im Austausch mit der DEL und den Kollegen der anderen Clubs. Es gehe dabei in erster Linie darum, Konzepte zu entwickeln, die die Zulassung von Zuschauern ermöglichen. Zusätzlich arbeiten die DEL, die Basketball-Bundesliga (BBL) und die Handball-Bundesliga (HBL) gemeinsam mit Fachleuten aus der Medizin aktuell an einem grundlegenden Rahmen-Hygienekonzept, damit in Abstimmung mit den Behörden möglichst zum Saisonstart wieder Zuschauer die Spiele verfolgen können. „Nicht nur aus finanzieller Sicht ein essenzieller Faktor für die drei Ligen. Alle Eishockey-Fans wünschen sich natürlich, dass es bald wieder losgeht und sie vor allem die Spiele live in der Helios-Arena verfolgen können“, sagt der Wild Wings-Geschäftsführer.

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Bei aller Vorfreude habe die Gesundheit der Spieler und Zuschauer absoluten Vorrang. Sandner: „Wir müssen auf veränderte Situationen flexibel reagieren. Es ist aber beeindruckend, wie solidarisch alle Beteiligten an einer gemeinsamen Lösung arbeiten.“

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