SV Sinsheim – TV Villingen 3:0 (25:20, 25:20, 25:18). Die Volleyballerinnen des TV Villingen mussten im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage einstecken. Eine Woche nach dem 0:3 zuhause gegen Stuttgart setzte es für die Aufsteigerinnen auch auswärts in Sinsheim eine 0:3-Niederlage. Dabei gestaltete man die Partie in den einzelnen Sätzen jeweils lange ausgeglichen – am Ende hieß es 25:20, 25:20 und 25:18.

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In den ersten beiden Sätzen gelang es Sinsheim stets, sich schnell mit sieben bis acht Punkten abzusetzen. Villingen jedoch steckte zu keiner Zeit auf, vielmehr kämpften sich die Volleyball-Damen heran, sodass auf einmal ein 14:14 zu Buche stand. „Aber Sinsheim war an diesem Tag definitiv das stärkere Team, sie überzeugten in allen Bereichen“, lautete nach Spielende das Fazit von Villingen-Trainer Sven Johansson. Er fügte an: „Wir hatten über das gesamte Spiel hinweg Probleme, unseren Angriff durchzubekommen.“ Einerseits habe dies an der starken Block-Feldabwehr von Sinsheim gelegen. Andererseits aber auch an der Qualität und Intensität des eigenen Angriffs – Johansson: „Wir spielen bis jetzt einfach nicht konstant genug.“

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Deutlich seien die eigenen Defizite vor allem im dritten Satz geworden, als Villingen einen starken Start erwischte und 1:6 in Führung ging. Es folgte eine Auszeit des SV Sinsheim, diese brachte den Umschwung. Die Gastgeber wirkten nun wieder konzentrierter und zielstrebiger, nur drei Aufschlagsrotationen später stand es 14:10 und Villingen musste wieder einem Rückstand hinterherlaufen. „Das ist auf diesem Niveau einfach nicht mehr zu kompensieren. Ich dachte, wir wären einen Schritt weiter und hatte die Hoffnung, dass uns gegen Sinsheim wenigstens ein Satzgewinn gelingt“, so Coach Johansson. „Es liegt aber noch viel Arbeit vor uns, besonders die Abstimmung auf dem Feld muss viel besser werden. Die einfachen Fehler müssen wir abstellen.“