Handball, Landesliga Süd: TV St. Georgen – HSG Konstanz III 31:23 (15:6). Nach sieben Monaten Corona-Pause flog die harzige Kugel wieder durch die Roßberghalle. Der TV St. Georgen empfing die Drittliga-Reserve der HSG Konstanz. Rund 120 Zuschauer konnten die Partie in der Halle verfolgen. Online waren es in der Spitze über 140 Zugriffe, wobei man erfahren durfte, dass sich teilweise Kleingruppen versammelt hatten, um Handball aus der Bergstadt via Livestream zu genießen. Weingarten, Kanada, Houston – der TVS war an diesem Abend auf der ganzen Welt erreichbar. Insgesamt hatte man wohl über 600 Live-Zuschauer.

Nach dem 2:2 übernahmen die Bergstädter die Kontrolle und zogen früh auf 7:3 davon. Geschuldet war dies vor allem einer überragenden Abwehrarbeit. Insbesondere die Routiniers Theo Assfalg und Lukas Holzmann machten einen bärenstarken Job in der Defensive. Wenn die HSG aber doch mal eine Lücke fand, machte ihnen St. Georgens Torhüter Dominik Bühler einen Strich durch die Rechnung. Klasse, was für Schüsse der Schlussmann parierte. Konstanz sah schon früh seine Felle davon schwimmen. Die Gastgeber münzten die Ballgewinne konsequent in schnelle Gegenstoß-Tore um. Jeweils zwei Treffer von Robin Schmidt, Thule Laabs und Stephan Lermer und dazu ein Hattrick von Theo Assfalg führten zum 15:6-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang war der TV St.Georgen weiter die spielbestimmende Mannschaft. Zwischenzeitlich konnten die Gäste zwar von 20:10 auf 20:14 verkürzen, doch die Jungs vom Roßberg fingen sich schnell wieder. Mit dem 24:17 sendete A-Jugendspieler Luca Schreiner mit seinem ersten Landesliga-Tor einen Gruß an die Jugendarbeit des TVS. St. Georgen verwaltete den Vorsprung nun souverän. Am Ende stand ein 31:23 Sieg auf der Anzeigetafel.

„Wir haben in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg über eine überragende Abwehr gelegt. Konstanz hatte die Hoffnung auf eine Außenseiter-Chance, die wir jedoch im Keim erstickt haben. Wir haben die Feuertaufe bestanden, aber nächste Woche wird uns mit der SG Schenkenzell/Schiltach ein anderer Gradmesser erwarten“, sagte St. Georgens Trainer Jonas Herrmann.

Im Großen und Ganzen hat die Handballabteilung an diesem Abend sportlich und organisatorisch hervorragende Arbeit abgeliefert. „Die letzten Wochen waren unfassbar anstrengend. Wir haben aber ein beeindruckendes Helferteam, das sich mit Leidenschaft und Zuverlässigkeit engagiert. Sicher hat nicht alles perfekt funktioniert, aber wir wollen schnell lernen. In dieser Phase sind auch die Zuschauer gefordert, mitzuhelfen“, sagte Abteilungsleiter Stephan Lermer

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