Eishockey: Schlechte Nachrichten für die Wild Wings und die Schwenninger Fans! Das Land Baden-Württemberg gab am Mittwoch eine neue Corona-Verordnung bekannt, in der aufgeführt ist, dass Großveranstaltungen mit über 500 Personen bis 31. Oktober 2020 weiterhin untersagt sind. Für die Wild Wings würde dies bedeuten, dass das erste DEL-Heimspiel der kommenden Saison in der umgebauten Helios-Arena frühestens am 1. November stattfinden kann. Normalerweise hätte die Spielzeit 2020/21 in der Deutschen Eishockey-Liga am 18. September beginnen sollen.

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Geschäftsführer Christoph Sandner wollte zunächst das Treffen der 14-DEL-Klubs am Donnerstag und eine gemeinsame Sitzung mit anderen baden-württembergischen Mannschaftssport-Vereinen am Freitag abwarten, um sich zur neuen Corona-Verordnung zu äußern. Bei DEL-Spielen die Maximalzuschauerzahl auf 500 zu begrenzen, wird für die Schwenninger keine Option sein. Dass Sport-Veranstaltungen von der Verordnung ausgenommen werden, ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich.

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Auch für die Planungen von Sportmanager Christof Kreutzer hat die neue Corona-Verordnung des Landes Folgen. Kreutzer hat die Hoffnung, dass doch noch am 18. September gestartet wird, allerdings noch nicht ganz aufgegeben. „Die DEL wird der Politik ein Konzept vorlegen. Dann wird man sehen, wie entschieden wird“, sagt der 53-Jährige. Sollte die derzeitige Verordnung in Baden-Württemberg Bestand haben, sieht Kreutzer auch Positives. „Wenn wir am 1. November wirklich beginnen, kann ich damit gut leben. Wichtig ist, dass die Saison gespielt wird.“ Der Wild Wings-Manager hofft, dass sowohl eine komplette Hauptrunde mit 52 Partien als auch Playoffs stattfinden werden. „Die Hauptrunde ist wirtschaftlich sehr wichtig. Die Playoffs gehören zum Eishockey wie der Puck.“

Was die Testspiele im Vorfeld der Saison betrifft, hat Kreutzer wenige Sorgenfalten. „Die DEL plant ein internes Vorbereitungsturnier. Zudem können wir aufgrund der regionalen Nähe kurzfristige Tests mit Schweizer Teams vereinbaren. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Ligen der Gegner nicht völlig unterschiedlich starten als wir.“

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