Skicross: Bittere Nachrichten für Daniela Maier (SC Urach). Die 24-Jährige zog sich im rechten Knie einen Kreuzbandriss zu. Die Saison 2020/21 ist für die Furtwangerin somit vorzeitig beendet.

Das Unglück passierte bei den Europacup-Rennen auf der Reiteralm am Wochenende 9./10. Januar. Am ersten Tag stand Daniela Maier noch als strahlende Siegerin im Ziel. Am zweiten Tag folgte der folgenschwere Sturz. „Im Trainingslauf hat es mir bei diesem Sturz das Knie verdreht“, blickt die junge Schwarzwälderin zurück.

Noch am Sonntagabend wurde eine MRT-Untersuchung gemacht, bei der sich herausstellte, dass das Kreuzbandriss im rechten Knie gerissen ist. „Das ist natürlich ärgerlich, da ich sehr gut drauf war. Anfangs habe ich auch etwas Zeit gebraucht, um den Rückschlag zu verarbeiten“, sagt die 24-Jährige. Maier wurde bereits am Montag operiert: „Die OP ist gut verlaufen. Ich denke, in sechs Wochen kann ich die Reha beginnen.“

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Daniela Maier feierte wenige Tage vor Weihnachten mit dem zweiten Rang in Val Thorens (Frankreich) ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis. Damit kletterte die beste deutsche Skicrosserin zugleich auf Rang vier im Gesamtweltcup. Maier: „Ich hatte mir für die weiteren Rennen in diesem Winter noch einiges zugetraut. Daraus wird nun leider nichts.“ Die schwere Verletzung führt natürlich auch dazu, dass sie bei ihrem Heim-Weltcup am Feldberg (30./31. Januar) und den Weltmeisterschaften in Idre (13. Februar) fehlen wird.

Der Kreuzbandriss ist nicht die erste schwere Knieverletzung, den die Bundespolizistin verdauen musste. Die gesamte Saison 2017/18 verpasste Daniela Maier aufgrund eines komplizierten Knorpelschadens im rechten Knie. Dennoch schaffte sie schnell wieder den Anschluss an die Weltspitze. „Ich hoffe, dass ich diesesmal wieder so stark zurückkommen kann. Ich bin auf jeden Fall positiv gestimmt. Wenn das Aufbautraining normal verläuft, kann ich im September oder Oktober wieder richtig trainieren. In dieser Phase beginnt auch das Schnee-Training.“ Wer Daniela Maier kennt, weiß, dass sich die junge Schwarzwälderin nur schwer unterkriegen lässt.

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