Eishockey: Die Wild Wings komplettieren ihr Trainerteam. Der Kanadier Ryan Marsh wird neuer Assistenztrainer an der Seite von Chefcoach Harold Kreis. Der Finne Markus Ketterer coacht zukünftig die Schwenninger Torhüter.

Der ehemalige finnische Nationaltorhüter Markus Ketterer stand zuletzt bei Jokerit in der KHL unter Vertrag und kann auch als aktiver Goalie auf viele Erfolge zurückblicken. Neben seinen vier Meisterschaften in Finnland holte er auch in Schweden den Titel. Seine großen Auftritte im Nationaltrikot bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen brachten ihm einen Platz in der Eishockey Hall of Fame seines Landes ein. „Ich freue mich darauf, eine neue Eishockeykultur in Deutschland kennenzulernen und versuche mit meiner Philosophie das Team bestmöglich zu unterstützen. Bei der Arbeit mit den Goalies möchte ich immer ein gutes Arbeitsklima schaffen und den Jungs viel Raum für eigene Entscheidungen geben. Ich bin überzeugt, dass gut gewählte tägliche Gewohnheiten am Ende die besten Ergebnisse liefern“, beschreibt der 54-jährige Markus Ketterer seine Herangehensweise.

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Mit Ryan Marsh präsentieren die Wild Wings außerdem einen neuen Assistenztrainer, der sich in den vergangenen Jahren vor allem im kanadischen Junioren-Eishockey einen hervorragenden Namen machen konnte. „Ich bin super gespannt auf die Zusammenarbeit mit Harold Kreis, über den ich nur Positives als Spieler und Trainer gehört habe, was sich in unseren gemeinsamen Gesprächen nur noch mehr bestätigt hat. Für mich persönlich bietet sich die Möglichkeit, mein Coaching auf ein neues Level zu heben und meine Fähigkeiten in Europa zu erweitern“, sagt Ryan Marsh.

Auch der Schwenninger Cheftrainer Harold Kreis ist mehr als glücklich mit seinem neuen Coaching-Staff: „Ich bin total begeistert, dass wir Markus Ketterer aus Jokerit verpflichten konnten, denn wir greifen bei ihm auf spielerische Erfahrung und auf einen Torwarttrainer mit höchstem Niveau zurück. Er ist eine absolute Bereicherung für uns, ebenso wie Ryan Marsh, und beide passen charakterlich sehr gut zueinander. Im Zusammenspiel mit mir haben wir nun drei verschiedene Eishockeykulturen vereint. Dabei freut es mich sehr, dass Ryan den Sprung über den großen Teich gemacht hat. Er hat jahrelang in der WHL mit guten Coaches zusammengearbeitet und bringt eine frische nordamerikanische Perspektive in unser Team. Er konnte in Übersee viele Jahre mit Spielern arbeiten, die den Weg in die NHL gehen wollen und weiß somit aus Erfahrung, was für die Entwicklung junger Spieler wichtig ist.“