Basketball, Pro A: Die wiha Panthers haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Justin Pierce einen vielseitigen Flügelspieler verpflichtet, der zuletzt für die Kirchheim Knights spielte. Der 23-jährige Amerikaner hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison unterschrieben und wird für die Doppelstädter ab sofort mit der Nummer 3 auflaufen.

„Wir hatten Justin Pierce bereits im Sommer auf dem Zettel“, erklärt Panthers-Trainer Alen Velcic. „Nach seiner starken Saison in Finnland hatte er aber einen hohen Marktwert und befand er sich außerhalb unserer finanziellen Möglichkeiten. Umso glücklicher sind wir darüber, dass wir Justin jetzt verpflichten konnten.“

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Der 2,01 Meter große Flügelspieler spielte am College of William & Mary zwei Jahre an der Seite von Panthers-Spielmacher David Cohn. Gemeinsam mit dem aktuellen NBA-Profi Nathan Knight (Minnesota Timberwolves) bildeten die drei Spieler ein starkes Scoring-Trio.

Sein letztes Jahr am College verbrachte Pierce an der University of North Carolina, für die einst auch Basketball-Idol Michael Jordan und der letztjährige Panthers-Spielmacher Nate Britt auf Korbjagd gingen. In der vergangenen Saison gab Pierce sein Profidebüt in der ersten Liga Finnlands und startete auf Anhieb im europäischen Basketball als Leistungsträger durch. Für Kobrat Lapua erzielte der Flügelspieler lange Zeit über 20 Punkte im Schnitt, ehe ihn eine Gehirnerschütterung etwas ausbremste. Am Ende der Saison standen für ihn 16,6 Punkte, 5,2 Rebounds und 3,5 Assists als Arbeitsnachweis. Die statistischen Werte gleichen in etwa jenen, die Courtney Stockard in seinem Debütjahr in Finnland auflegte.

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Aufgrund seiner Vielseitigkeit wurde Justin Pierce von vielen Experten und Beobachtern bereits als potenzieller BBL-Spieler gehandelt. Im Sommer entschied sich Pierce jedoch dafür, bei den Kirchheim Knights zu unterschreiben. Nach dem Fehlstart mit drei Niederlagen reagierten die Teckstädter schnell und bauten ihren Kader um. Dabei wurde unter anderem auch der Vertrag mit Justin Pierce aufgelöst. „In Kirchheim hat Justin Pierce nicht ins System gepasst und wurde ein Opfer der dortigen Umstände“, betont Panthers-Trainer Alen Velcic. „Justin ist ein kompletter Spieler, der werfen und explosiv zum Korb ziehen kann. Er ist ein guter Verteidiger und Rebounder und obendrein ein feiner Kerl, der sehr gut mit David Cohn befreundet ist.“ Bereits am Samstag (19 Uhr) wird Justin Pierce beim Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum sein Debüt für die Doppelstädter feiern.