Fußball, Südbadischer Pokal, Achtelfinale: FC 08 Villingen – SF Elzach-Yach 3:0 (1:0). Der FC 08 Villingen machte im Pokal mit einem 3:0-Erfolg gegen Verbandsliga-Aufsteiger SF Elzach Yach den guten Saisonstart perfekt und zog in das Viertelfinale ein.

Um im eng getakteten Spielplan die Belastung auf mehrere Schultern zu verteilen, veränderte Villingens Trainer Marcel Yahyaijan seine Startelf gegenüber den 1:0-Sieg in Lörrach auf drei Positionen: Volkan Bak, Nico Tadic und Neuzugang Harry Föll begannen anstelle von Leon Albrecht, Leo Benz und Keven Feger. Stammtorhüter Andrea Hoxha kehrte von seiner Länderspielreise zurück, saß allerdings nur auf der Bank. Die Gäste rotierten noch mehr und nahmen gleich sechs Änderungen in der Anfangself vor.

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Das Spiel benötigte nicht lange, um den ersten Aufreger zu liefern. Bereits in Minute zwei hatten die Gäste Glück, dass ein Abwehrversuch von Adriano Volk nicht im eigenen Tor, sondern knapp daneben landete. In der Folge hatten die Nullachter zwar mehr Ballbesitz und das Spiel im Griff, taten sich allerdings im Spiel nach vorne schwer. Oftmals versandeten die Angriffe bereits im Ansatz.

Mitte der ersten Hälfte hatte der Oberligist eine gute Phase. In Minute 19 zog Damian Kaminski auf dem linken Flügel davon, erkannte das schlechte Stellungsspiel des Elzacher Torhüters und versuchte es mit einem Lupfer, der allerdings auf dem Tor landete. Drei Minuten später rückte Elzachs Janis Meier als tragischer Held in den Mittelpunkt: Zunächst kratzte der Gäste-Angreifer einen wuchtigen Kopfball von Patrick Peters im Anschluss an eine Ecke gerade noch von der Linie, um Kamran Yahyaijan keine zehn Sekunden später im Strafraum zu foulen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stjepan Geng sicher zum 1:0. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte bot das Spiel erneut viel Leerlauf, ehe kurz vor der Pause wieder Schwung aufkam. Damian Kaminski hatte zwei gute Chancen, um die Villinger Führung auszubauen, scheiterte aber teils leichtfertig. Somit ging es mit einem verdienten 1:0 für den Favoriten in die Pause.

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Der Verbandsligist, der zur zweiten Hälfte doppelt wechselte, kam in Minute 49 erstmals gefährlich in den Villinger Strafraum – und verpasste den Ausgleich nur um Zentimeter. Janis Meier kam frei zum Schuss, doch der Ball strich hauchzart am langen Pfosten und am vorbeirauschenden Matthias Bumen vorbei. Es war klar zu erkennen, dass die Gäste in Durchgang zwei mehr in ihre Offensivbemühungen investieren wollten. Dies eröffnete den Villingern Chancen zum Kontern. Die besten davon vergaben Kapitän Dragan Ovuka nach feiner Vorarbeit von Kamran Yahyaijan sowie Nico Tadic per Kopf. Beide fanden im guten Gäste-Torhüter Fabian Wölfle ihren Meister.

In Minute 66 geschah das, was sich in den Minuten zuvor angedeutet hatte. Nach einem der zahlreichen Ballgewinne im Mittelfeld kam Stjepan Geng aus spitzem Winkel zum Schuss, traf aber nur den Pfosten. Nico Tadic stand jedoch goldrichtig und hämmerte das Spielgerät zum 2:0 in die Maschen. Kurz darauf ließ Geng eine dicke Gelegenheit zur endgültigen Entscheidung aus kürzester Distanz liegen.

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Die Gäste waren jedoch nicht in der Lage, die schlampige Chancenverwertung der Villinger zu bestrafen. Zwar war den Sportfreunden das Bemühen in der Schlussphase nicht abzusprechen, gegen die stabile Defensive der Gastgeber fand der Außenseiter zu selten ein spielerisches Mittel. Dadurch blieb den Nullachtern eine Zitterpartie in der Schlussphase erspart. Im Gegenteil: Der eingewechselte Fabio Chiurazzi machte mit dem 3:0 in der Schlussminute nach einem Konter alles klar. Tore: 1:0 (22.) Geng (FE), 2:0 (66.) Tadic, 3:0 (90.) Fabio Chiurazzi. ZS: 500. SR: Felix Ehing (Engen)

FC 08 Villingen: Bender – Mauro Chiurazzi, Peters, Ovuka, Beha (46. Benz) – Tadic, Föll (67. Wagner), Geng – Yahyaijan (76. Fabio Chiurazzi), Bak, Kaminski (56. Feger).