Eishockey: Nach gut zwei Wochen intensiven Trainings geht es für die Wild Wings nun ins erste Testspiel. Am Dienstagabend (19.30 Uhr) sind die Schwenninger beim Kooperationspartner EHC Freiburg zu Gast. Gegen den Zweitligisten sind die Erwartungen seitens des Schwenninger Cheftrainers Harold Kreis aber eher pragmatischer Natur: „Nach zwei Wochen hartem Training mit viel Basisarbeit ist es gut, das nun endlich umsetzen zu können. Die Spieler freuen sich, gegen jemanden anders als sich selbst zu spielen.“

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Tatsächlich sind derartige Vorbereitungsspiele selten allzu aussagekräftig. Beide Kontrahenten kommen aus anstrengenden Grundlageneinheiten, die Freiburger Wölfe waren zuletzt noch im Trainingslager in Tschechien. So möchte Schwenningens Übungsleiter vor allem überprüfen, inwiefern seine Mannschaft die Spielidee mit Forechecking und guter Arbeit in der Defensivzone bereits verinnerlicht hat. „Die Spieler sollen sich dabei auch wieder an Spielrhythmus gewöhnen. Ich hoffe, dass wir dazu einige Unter- und Überzahlsituationen erhalten werden“, so Kreis. Zudem erhofft sich der 63-Jährige auch die ersten Erkenntnisse wie seine angedachte Reihenzusammenstellung funktioniert.

Mit Alexander Karachun fällt ein wichtiger Akteur nach einer kleinen Operation vorerst noch aus. Zudem ist der benötigte Ersatz für den abgewanderten Andrew Calof noch nicht in Sicht. „Wir würden gerne schnell einen Spieler präsentieren, aber der Markt ist nicht einfacher geworden. Gerade in Nordamerika warten viele Spieler noch ab“, berichtet Sportdirektor Christof Kreutzer.

Mit folgender Aufstellung gehen die Wild Wings in die Partie:

Verteidigung: John Ramage/Peter Spornberger, Johannes Huß/Will Weber, Ville Lajunen/Alex Trivellato, Marius Möchel/Kai Zernikel; Sturm: Brandon DeFazio/Ken-André Olimb/Florian Elias, Miks Indrasis/Mitch Wahl/Sebastian Uvira, Tyson Spink/Tylor Spink/Phil Hungerecker, Manuel Alberg/Daniel Pfaffengut/Boaz Bassen. David Cerny und Philip Feist werden für den EHC Freiburg auflaufen.