Basketball, ProA: Wiha Panthers Schwenningen – Dresden Titans 74:75 (6:15, 23:17, 19:25, 26:18). Vor lediglich 412 Zuschauern verloren die Wiha Panthers Schwenningen zum Saisonstart gegen den Aufsteiger Dresden Titans denkbar knapp mit 74:75. Die Entscheidung fiel mit der Schlusssirene.

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Aller Anfang ist schwer – dieses Sprichwort wäre in Bezug auf das erste Viertel der Schwenninger noch untertrieben. Vor allem in der Offensive stotterte der Motor noch gewaltig: zu wenig Bewegung, viele Einzelaktionen und Fehler. Die Hausherren brachten im ersten Viertel das Kunststück zustande, genauso viele Ballverluste wie Punkte zu produzieren – sechs. Doch auch die Gäste spielten vorne fahrig, sodass sich die Partie zu einer zähen Angelegenheit entwickelte.

Spielmacher Casey Benson (am Ball) kam am Ende auf 14 Punkte und sieben Vorlagen.
Spielmacher Casey Benson (am Ball) kam am Ende auf 14 Punkte und sieben Vorlagen. | Bild: Maurice Sauter

Im zweiten Abschnitt wurde es deutlich besser, weil die Schwenninger nun mehr Wege in die Zone fanden und die ersten Dreier trafen. Weil die Dresdner weiterhin zu häufig den Ball verloren, machten die Panthers Stück für Stück das Defizit aus dem ersten Viertel wieder wett und waren zur Pause nur noch drei Zähler hinten.

Führung hält nicht lange

Das Team von Trainer Alen Velcic startete gut in die zweite Hälfte. Weil die Panthers nun deutlich ihre Trefferquote steigerten, gingen sie zwei Minuten nach Wiederbeginn erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung. Doch die Titans reagierten unbeeindruckt und legten ihrerseits einen 20:5-Lauf hin, der ihnen eine 57:48-Führung vor dem Schlussviertel bescherte. Bei den Panthers war wieder jeglicher Spielfluss dahin.

Dramatische Schlussphase

Im Schlussabschnitt nahm die Nervosität auf beiden Seiten zu. Die Gäste blieben fünf Minuten lang ohne Zähler, sodass die Raubkatzen wieder die Führung übernahmen. Von nun an war es bis zum Schluss ein dramatisches Hin und Her, bei dem Jake Kakar das Spiel mit dem 74:74 drei Sekunden vor dem Ende zwar ausglich, der Dresdner Aaron Menzies jedoch an der Freiwurflinie den einen entscheidenden Punkt für die Gäste erzielte. Casey Bensons Wurf in letzter Sekunde verfehlte das Ziel deutlich.