Skisport: Für die Ski-Asse aus der Region wird‘s am Wochenende wieder ernst. Dabei warten einige hochkarätige Aufgaben. Zwei Läuferinnen aus dem Schwarzwald müssen allerdings aufgrund von Renn-Absagen eine Zwangspause einlegen.

Ski alpin

David Ketterer (SSC Schwenningen) hofft, dass er am Wochenende gleich zweimal bei einem Weltcup im Einsatz sein wird. Im österreichischen Flachau steht sowohl am Samstag als auch Sonntag ein Slalom auf dem Programm. „Ich hoffe, dass es etwas besser läuft als vergangenen Sonntag und ich den zweiten Lauf erreiche“, sagt der Hochemminger. Am Sonntag feierte Ketterer in Adelboden (Schweiz) seine Weltcup-Premiere in diesem Winter. Durch Platz 38 nach dem ersten Durchgang verpasste er den zweiten Lauf. „Es war sicherlich mehr drin. Das lag aber nicht nur an der hohen Startnummer. Mein Rennen war nur teilweise gut“, blickt Ketterer zurück.

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Biathlon

Janina Hettich (SC Schönwald) hat sich im Weltcup mittlerweile etabliert. Verschnaufpausen gibt es für die Lauterbacherin aber keine. Bereits am heutigen Donnerstag gehen die Weltcup-Wettkämpfe in Oberhof weiter. Heute steht bei den Frauen der Sprint auf dem Programm, am Samstag die Staffel und am Sonntag das Massenstartrennen. Der heutige Sprint ist für Janina Hettich bereits der 13. Weltcup-Einsatz in diesem Winter. Mit einem guten Ergebnis könnte sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen sich für die Staffel empfehlen und zum anderen für den Massenstart qualifizieren.

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Skicross

Daniela Maier (SC Urach) beendete das Jahr 2020 erfolgreich mit Rang zwei beim Weltcup-Rennen in Val Thorens (Frankreich) und startete auch hervorragend ins neue Jahr. Auf der Reiteralm gewann die Furtwangerin am vergangenen Wochenende ein Europacup-Rennen. „Es lief sehr gut. Ich kann mich nicht beschweren. Bei diesem Rennen waren auch Weltcup-Fahrerinnen am Start“, freute sich Daniela Maier. In dieser Woche wollte die 24-Jährige wieder Weltcup-Punkte sammeln. Doch daraus wurde nichts. Die geplanten Rennen im Montafon (Österreich) wurden abgesagt. Maier: „Das ist natürlich ärgerlich. Aber in diesen Zeiten muss man mit so etwas rechnen und es auch akzeptieren.“

In der kommenden Woche geht es für die Skicrosserin nach Skandinavien. Dort stehen im schwedischen Idre die nächsten Weltcup-Rennen auf dem Terminplan.

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Snowboardcross

Weiterhin im Wartestand ist Snowboardcrosserin Jana Fischer (SC Löffingen). Nachdem bereits im Dezember zwei geplante Rennen ausfallen mussten, wurde aufgrund der Corona-Pandemie auch das bevorstehende Weltcup-Wochenende in Montafon abgesagt. „Das ist natürlich sehr schade. Aber ich hoffe, dass es nächste Woche endlich losgeht“, sagt die 21-jährige Bräunlingerin. Auf dem Programm stehen im italienischen Valmalenco zwei Weltcups.